Wanderausstellung "Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes"

27. Station Heinrich-Heine-Gymnasium Bitterfeld-Wolfen

Die Wanderausstellung ist vom 11. April 2018 bis 9. Mai 2018 im Heinrich-Heine-Gymnasium Bitterfeld-Wolfen zu sehen.

Ausstellungseröffnung am 11. April 2018

Ausstellungsort Heinrich-Heine-Gymnasium Bitterfeld-Wolfen
Ausstellungsort Heinrich-Heine-Gymnasium Bitterfeld-Wolfen
Ministerin Keding auf dem Weg zur Ausstellung
Ministerin Keding auf dem Weg zur Ausstellung
Anne-Marie Keding richtet Grußworte an die Gäste
Anne-Marie Keding richtet Grußworte an die Gäste
Schulleiter Wolfgang Schmidt begrüßt die Ausstellungsgäste
Schulleiter Wolfgang Schmidt begrüßt die Ausstellungsgäste
Grußworte des Oberbürgermeisters Armin Schenk
Grußworte des Oberbürgermeisters Armin Schenk
Dr. Daniel Bohse dankt den Kooperationspartnern
Dr. Daniel Bohse dankt den Kooperationspartnern
Schulleiter Schmidt stellt Schülerguides vor
Schulleiter Schmidt stellt Schülerguides vor
Schülerguides führen Gäste durch die Ausstellung
Schülerguides führen Gäste durch die Ausstellung

Zur Ausstellung

Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes
Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes

Erneut präsentiert Sachsen-Anhalt die Wanderausstellung "Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes". Sachsen-Anhalt setzt sich damit intensiv mit der national-sozialistischen Justizgeschichte in Sachsen-Anhalt auseinander.

Die Ausstellung führt den Besuchern vor Augen, zu welchen Exzessen die Justiz in einem totalitären System fähig sein kann. Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung, die Stiftung Gedenkstätten und die Landeszentrale für politische Bildung haben die in Niedersachsen konzipierte Wanderausstellung um eine Vielzahl regionaler und lokaler Aspekte erweitert. Entstanden ist eine Ausstellung, die den Blick auf die Region lenkt.

Die Justiz stellt sich damit ihrer Vergangenheit. Sie benennt Unrecht, gibt Opfern ein Gesicht und zeigt, wie einzelne Richter agierten. Gelungen ist dies, weil Juristen, Historiker und Vertreter von Vereinen und Verbänden auf Initiative der Veranstalter gemeinsam geforscht haben. So ist in den Jahren 2008 und 2009 eine breit gefächerte Ausstellung zusammen getragen worden, die seit dem mit jedem neuen Standort weiter wächst.

Die Ausstellung stellt das Justizsystem zur Zeit des Nationalsozialismus dem Rechtsstaat in der Demokratie gegenüber. Sie klärt auf und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt vom Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V. und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt.

Weitere Termine

Die Ausstellung wird ab 9. November 2018 im Landtag von Sachsen-Anhalt zu sehen sein.