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Wanderausstellung "Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes"

In der Zeit vom 28.10.2019 bis 06.12.2019 wird die Ausstellung vom Amtsgericht Wittenberg angeboten und ist im ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis von Wittenberg zu sehen.
Die Ausstellung sowie die begleitenden Veranstaltungen sind kostenfrei.

Allgemeine Informationen

Ausstellungsflyer

Pressemitteilung zur Ausstellungseröffnung in der Lutherstadt Wittenberg

Begleitprogramm Wittenberg

Pressemitteilung zum Vortrag "Die NS-Justiz in Wittenberg - Strukturen, Zuständigkeiten, Einzelfälle

Besuchszeiten

Die Ausstellung kann Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr besichtigt werden.

Anmeldungen

Wegen der Beschaffenheit des Ausstellungsgebäudes beachten Sie bitte unbedingt die folgenden Anmeldefristen:

  • Für Besichtigungen mindestens einen Tag vor dem beabsichtigten Besuch
  • Für Führungen mindestens eine Woche vor dem beabsichtigten Besuch

Anmeldungen unter Telefon 03491 436137 oder 03491 436135 beziehungsweise E-Mail: ag-wb(at)justiz.sachsen-anhalt.de.

Angebote für Schulen nach Vereinbarung

Unter anderem wird angeboten: „Das Heimweh des Walerjan Wróbel“ (D 1991). Ein Film über einen jungen polnischen Zwangsarbeiter, den ein deutsches Sondergericht 1942 zum Tode verurteilte.
Anschließend Filmgespräch mit Michael Viebig, Halle (Saale)

Bei Interesse: Telefon 0345 470698331 oder E-Mail: michael.viebig(at)erinnern.org 

Ausstellungseröffnung am 28. Oktober 2019

Zur Ausstellung

Erneut präsentiert Sachsen-Anhalt die Wanderausstellung "Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes". Sachsen-Anhalt setzt sich damit intensiv mit der national-sozialistischen Justizgeschichte in Sachsen-Anhalt auseinander.

Die Ausstellung führt den Besuchern vor Augen, zu welchen Exzessen die Justiz in einem totalitären System fähig sein kann. Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung, die Stiftung Gedenkstätten und die Landeszentrale für politische Bildung haben die in Niedersachsen konzipierte Wanderausstellung um eine Vielzahl regionaler und lokaler Aspekte erweitert. Entstanden ist eine Ausstellung, die den Blick auf die Region lenkt.

Die Justiz stellt sich damit ihrer Vergangenheit. Sie benennt Unrecht, gibt Opfern ein Gesicht und zeigt, wie einzelne Richter agierten. Gelungen ist dies, weil Juristen, Historiker und Vertreter von Vereinen und Verbänden auf Initiative der Veranstalter gemeinsam geforscht haben. So ist in den Jahren 2008 und 2009 eine breit gefächerte Ausstellung zusammen getragen worden, die seit dem mit jedem neuen Standort weiter wächst.

Die Ausstellung stellt das Justizsystem zur Zeit des Nationalsozialismus dem Rechtsstaat in der Demokratie gegenüber. Sie klärt auf und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt vom Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V. und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt.

Weitere Termine

Weitere Stationen sind zur Zeit noch nicht bekannt.