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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Examen 2.0

16.11.2018, Magdeburg – 44

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Magdeburg (MJ). In Sachsen-Anhalt

sollen die angehenden Nachwuchsjuristinnen und -juristen ihr Staatsexamen bald

am Computer schreiben können. Damit ist Sachsen-Anhalt das erste Bundesland,

das sich von der handschriftlichen Prüfung im Staatsexamen verabschiedet. Das

Landesjustizprüfungsamt (LJPA) hat nach zwei Testläufen an der

Martin-Luther-Universität nun die Weichen dafür gestellt, dass die

Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare im kommenden April ihr Zweites

Juristisches Staatsexamen am Laptop absolvieren können. Ein letzter Testlauf

als ?Generalprobe? ist für Februar geplant. Ralf Burgdorf, Präsident des LJPA,

sagte am Donnerstag in Magdeburg, die bisherigen Probeläufe hätten ihn aber

schon überzeugt, hier ein gut funktionierendes System zu haben. Und die

Justizministerin Anne-Marie Keding hat daraufhin ?grünes Licht? für die

E-Klausur gegeben.

 

 

 

Natürlich

stehe es den Referendarinnen und Referendaren frei, auch weiterhin per Hand zu

schreiben. Doch seien die Testläufe sehr positiv aufgenommen worden, so

Burgdorf weiter. Die meisten schrieben ohnehin viel am PC, so dass

Umstellungsschwierigkeiten nicht zu erwarten seien. Vor allem für die Korrektur

der Arbeiten brächte die Umstellung eine enorme Erleichterung. Wer sich nun

allerdings Hilfe etwa durch ein Rechtschreibprogramm erhofft, wird enttäuscht:

Das eingesetzte Programm verzichtet auf solche ?Helfer?.

 

 

 

Entwickelt

wurde das Programm von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums für

Multimediales Lehren und Lernen (LLZ) der Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg, das in Halle auch die Laptops, den Prüfungsraum sowie die

Begleitung durch das notwendige IT-technische Personal während der Klausuren

zur Verfügung stellt. Diese Kooperation zwischen dem Justizministerium und der

Universität sei bundesweit bislang wohl einzigartig und habe die schnelle

Umsetzung der Überlegung für ein digitales Examen in Sachsen-Anhalt überhaupt

erst möglich gemacht, so Burgdorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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