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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Keding: Frauenhaus-Arbeit braucht verlässliche Finanzierung

18.09.2018, Magdeburg – 37

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Berlin (MJ). Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding hat sich am Dienst für eine einzelfallunabhängige und verlässliche Finanzierung der Frauenhausarbeit ausgesprochen. Nach einem Runden Tisch in Berlin gegen Gewalt gegen Frauen sagte sie, es sei gut und wichtig, dass der Bund jetzt zusammenn mit den Ländern und den Kommunen eine bundesweit abgestimmte Hilfestruktur für die von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kindern fördern möchte. Keding: "Häusliche Gewalt ist leider alltäglich. Frauenhäuser bieten die Chance für betroffene Frauen und ihre Kinder, der Gewaltspirale zu entkommen."Keding sagte nach dem Treffen: "Insbesondere die Finanzierung der Frauenhausarbeit und der Arbeit der Beratungsstellen muss dauerhaft und bedarfsgerecht erfolgen. Dafür brauchen wir belastbare Regelungen, die auch den finanziellen Ausgleich zwischen Frauenhausstandorten und Heimatkommunen der betroffenen Frauen in den Blick nehmen. Neben einer Analyse des Bedarfs an Frauenhausplätzen soll der Runde Tisch auch prüfen, ob bundesgesetzliche Regelungen zur Finanzierung gefunden werden können und wie das System von stationären und ambulanten Hilfsangeboten besser aufeinander abgestimmt werden kann."Sachsen-Anhalt sei mit seinem Netz von Frauenhäusern im Bundesvergleich bedarfsgerecht aufgestellt. Jede Hilfe suchende Frau könne, auch mit Kindern, aufgenommen werden. Sachsen-Anhalt setze sich am Runden Tisch neben den Finanzierungsfragen insbesondere für die Berücksichtigung der von der Gewalt gegen ihre Mütter mitbetroffenen Kinder ein. In Sachsen-Anhalt gibt es 19 Frauenhäuser mit 121 Plätzen. 2016 suchten hier 689 Frauen mit 643 Kindern Schutz.

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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