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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Eröffnung einer Wanderausstellung im Amtsgericht Zeitz

24.08.2018, Magdeburg – 30

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Zeitz (MJ). Ab 29. August wird im Amtsgericht Zeitz die Ausstellung Justiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes. Sachsen-Anhaltgezeigt, die bereits an mehreren Justizstandorten unseres Bundeslandes, darüber hinaus in Berlin, Brüssel und anderen Städten präsentiert wurde.Der Eröffnung findet statt am Mittwoch, 29. August um 11 Uhrim Amtsgericht Zeitz, Herzog-Moritz-Platz 1.Die Ausstellung wird ständig erweitert. In Zeitz dokumentieren ca. 40 Tafeln die Tätigkeit von Sondergerichten, dem Volksgerichtshof, Erbgesundheitsgerichten und Strafgerichten der Wehrmacht, immer in Bezug auf Verfahren in unserer Region. Drei neu in die Ausstellung integrierte Flächen zeigen die Justizbehörden in Zeitz während der NS-Diktatur und Strafverfahren des Kammergerichts Berlin sowie des Sondergerichts Halle gegen Beschuldigte aus Zeitz und Umgebung. Am Beispiel des am Bergamt Zeitz tätigen Max Timmel wird gezeigt, wie tödlich diese Justiz sein konnte. Timmel hatte an seinem Arbeitsplatz einen Brief eines seiner Söhne vorgelesen, der an der Ostfront diente und die Kriegssituation außerordentlich kritisch darstellte. Vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt wurde der 52-Jährige am 8. Mai 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden mit dem Fallbeil hingerichtet. Die Wanderausstellung wird bis zum 28. September in Zeitz bleiben, richtet spezielle Angebote an Schulen und bietet Vorträge, die gesondert angekündigt werden.Die Ausstellung ist im Amtsgericht jeweils Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr, Dienstag zusätzlich 14 bis 17 Uhr zu besichtigen. Voranmeldungen für Gruppen sind unter 03441 6600 oder ag-zz@justiz.sachsen-anhalt.de möglich. Angebote für Schulen können unter 0345 2201331 oder michael.viebig@stgs.sachsen-anhalt.de erfragt werden.Nähere Informationen unter http://lsaurl.de/nsjustiz.

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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