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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

28. Frauen- und Gleichstellungsministerinnenkonferenz - Keding: ?Nein zu Gewalt ? Ja zu mehr Gerechtigkeit und Teilhabe?

12.06.2018, Magdeburg – 20

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Magdeburg (MJ). Sachsen-Anhalts

Justiz- und Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding zeigte sich im Nachgang

zur diesjährigen Frauen- und Gleichstellungsministerinnenkonferenz, die am 7.

und 8. Juni 2018 in Bremerhaven tagte, sehr zufrieden.

 

 

 

Bestimmend

war auf der Konferenz nach Inkrafttreten der Istanbul-Konvention das Thema

Gewaltschutz. Keding: ?Da Gewalt und insbesondere häusliche Gewalt eines der

weltweit größten Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder ist, müssen wir

gemeinsam die Aufgaben, die sich aus dem Übereinkommen des Europarates ergeben,

voranbringen?.

 

 

 

Die

GFMK machte sich für die Einberufung eines Runden Tisches stark, der auf

Bundesebene die notwendigen Prozesse strukturieren und die Weiterentwicklung

des bestehenden Hilfesystems unterstützen soll. Die Bedürfnisse besonders

vulnerabler Gruppen, hierzu zählen Frauen mit Behinderung, obdachlose oder auch

geflüchtete Frauen, würden in verschiedenen Beschlüssen berücksichtigt. Keding

begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die GFMK die gemeinsame Erarbeitung einer

verbindlichen Gesamtstrategie, die Einrichtung einer Koordinierungsstelle sowie

ein unabhängiges Monitoring mit Nachdruck einfordert.

 

 

 

Stolz

ist die Ministerin auch auf die guten Ergebnisse einer aktuellen Erhebung der

GFMK, wonach die Geschlechterverteilung bei ehrenamtlichen Richterinnen und

Richtern im Land Sachsen-Anhalt nahezu ausgeglichen ist.

 

 

 

Mit

großer Mehrheit sprachen sich die Mitglieder der GFMK beim Thema Rentengerechtigkeit

für die Belange der in der DDR geschiedenen Mütter aus. Der Frauenrechtsausschuss

der Vereinten Nationen in Genf (CEDAW-Ausschuss) hatte 2017 mit Besorgnis auf

das Fehlen eines staatlichen Entschädigungsmodells hingewiesen. Die Umsetzung

der Ausschussempfehlung ist daher eine dringende Bitte der GFMK an die

Bundesregierung. Diesen von Sachsen eingebrachten Antrag hat Sachsen-Anhalt als

Mitantragsteller unterstützt.

 

 

 

Auf

der diesjährigen Konferenz wurde das Jubiläum ?100 Jahre Frauenwahlrecht? mit

einer eigenen Entschließung gewürdigt. Keding betonte in diesem Zusammenhang:

?Gleichberechtigte politische Teilhabe ist zwar seit 100 Jahren rechtlich

erreicht, aber nach wie vor fehlt es an Frauen in haupt- und ehrenamtlichen

Parlamenten. Hier sehe ich dringenden Handlungsbedarf und appelliere ? gerade

im Vorfeld der Kommunalwahlen 2019 ? an die politischen Parteien, Frauen für

kommunale Ämter zu werben und auf dem Weg dahin auch zu unterstützen.?

 

 

 

Eine

ausführliche Pressemitteilung des vorsitzführenden Landes Bremen wurde unter

folgendem Link veröffentlicht: https://www.gleichstellungsministerkonferenz.de/Beschluesse.html.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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