Menu
menu

Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Justizministerin Karin Schubert würdigt verfolgten Historiker

26.10.1999, Magdeburg – 61

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 61/99

 

Magdeburg, den 26. Oktober 1999

 

Eike-von-repgow-Preis

 

Justizministerin Karin Schubert würdigt verfolgten Historiker

 

 

Magdeburg/Halle. (MJ) "Mit seinem unermüdlichen Einsatz, die Kulturgeschichte des Mitteldeutschen Raumes zu erforschen und - trotz politischer Diskriminierung - darzustellen, hat Prof. Dr. Günter Mühlpfordt dazu beigetragen, diese Region weit über die deutschen Grenzen hinweg bekannt zu machen", würdigt Justizministerin Karin Schubert (SPD) die Arbeit des Professors der Martin Luther Universität Halle/Wittenberg. Mühlpfordt, dem 1962 ein Berufsverbot erteilt und der 1990 als einer der e rsten vom DDR-Regime verfolgten und diffamierten Wissenschafter rehabilitiert worden ist, ist der diesjährige Träger des Eike-von-Repgow-Preises.

"Standhaftigkeit und Beharrlichkeit, die eigenen Ideale nie aus den Augen verlieren - das ist es, was große Persönlichkeiten ausmacht. Und diese Tugenden sind es auch, die der Namensgeber der heutigen Preisverleihung und sein Träger, Prof. Dr. Mühlpfort, gemeinsam haben", so Schubert. "Eike von Repgow und Prof. Dr. Mühlpfort haben mit ihrer Forschung dazu beigetragen, dass die Geschichte des Mitteldeutschen Raumes überliefert worden ist. Zu völlig unterschiedlichen Zeitpunkten zwar, doch mit der gleichen Wirkung geben ihre Werke Zeugnis über die Lebensverhältnisse der Menschen unseres Kulturraumes."

Eike von Repgow, der in Reppichau (Kreis Köthen) aufgewachsen ist, hat zwischen 1220 und 1235 die geltende Rechtspraxis zusammengetragen und niedergeschrieben. "Mit seinem Sachsenspiegel hat er dem Bedürfnis der Menschen nach niedergeschriebenem Recht Rechnung getragen - und gleichzeitig das einflussreichste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters geschaffen, das in Teilen Deutschlands bis 1900 geltendes Recht geblieben ist", so Schubert.

Dem Rechtsgelehrten zu Ehren haben die Stadt Magdeburg und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg den Eike-von-Repgow-Preis 1998 ins Leben gerufen. Er soll Persönlichkeiten des Landes Sachsen-Anhalt würdigen, die ihre Forschung auf die historische Region Sachsen konzentriert haben.

Der Historiker Prof. Dr. Günter Mühlpfordt, der durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Kulturgeschichte des mitteldeutschen Raumes international bekannt geworden ist, ist der zweite Träger des Preises. Er ist mit 5000 Mark dotiert und wird am Donnerstag, 28. Oktober 1999, durch den Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg, Dr. Willi Polte, und den Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr. Klaus Pollmann, verliehen.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zu der Preisverleihung am

Donnerstag, 28. Oktober 1999,

um 17 Uhr

in der Johanniskirche.

 

Rufen Sie mich bei Nachfragen bitte an:

Marion van der Kraats, Telefon: 0391 ¿ 567 4134

 

 

Impressum:

Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Wilhelm-Höpfner-Ring 6

39116 Magdeburg

Tel: (0391) 567-4134

Fax: (0391) 567-4225

Mail: presse@mj.lsa-net.de

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Landesregierung