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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Selbsttötung eines Gefangenen

14.04.2000, Magdeburg – 24

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 24/00

 

Magdeburg, den 14. April 2000

 

 

Selbsttötung eines Gefangenen

 

 

Magdeburg/ Halle. (MJ) Ein 36-Jähriger hat sich in der Nacht zum heutigen Freitag, 14. April 2000, in seinem Haftraum in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Halle erhängt. Er hat sich mit einem Kabel am Fenstergitter stranguliert. Der leblose Körper des Gefangenen wurde gegen 6.30 Uhr beim Aufschluss von einem Bediensteten entdeckt. Ein Notarzt wurde sofort herbeigerufen, die Reanimierung blieb jedoch erfolglos. Polizei und Staatsanwaltschaft wurden eingeschaltet, um die näheren Umstände des Todes zu klären. Ein Fremdverschulden schließen die Beamten jedoch aus.

Der Gefangene befand sich seit Ende Januar diesen Jahres wegen des Verdachts der Vergewaltigung in Untersuchungshaft. Weder aus Gesprächen mit Bediensteten noch den Anstaltpsychologen waren Suizidgedanken erkennbar. Der 36-Jährige hatte regelmäßigen Kontakt zu seiner Familie. Es wurde kein Abschiedsbrief gefunden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine weiteren Angaben zur Person machen können.

 

Zu Ihrer Information: In der Justizvollzugsanstalt Halle sind am heutigen Tag 350 Menschen inhaftiert. Davon befinden sich 152 Männer in der Untersuchungshaftanstalt und 56 Frauen in der gesonderten Frauenabteilung. Insgesamt sind in Sachsen-Anhalt zurzeit (Stand: 1. April 2000) 2377 Menschen inhaftiert.

 

Rufen Sie mich bei Nachfragen bitte an:

Marion van der Kraats, Telefon: 0391 ¿ 567 4134

 

 

Impressum:

Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Wilhelm-Höpfner-Ring 6

39116 Magdeburg

Tel: (0391) 567-4134

Fax: (0391) 567-4225

Mail: presse@mj.lsa-net.de

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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