Menu
menu

Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Gefangener bei Maurerarbeiten geflohen

17.05.2000, Magdeburg – 30

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 30/00

 

Magdeburg, den 17. Mai 2000

 

 

Gefangener bei Maurerarbeiten geflohen

 

 

Magdeburg/Dessau. (MJ) Aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Dessau ist heute Vormittag ein Gefangener geflohen. Der 26-Jährige saß seit November 1997 in der JVA Dessau ein und hat eine Freiheitsstrafe bis Februar 2002 zu verbüßen. Nach anderen Vermögensdelikten ist er zuletzt wegen Computerbetruges zu zwei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Der Gefangene war mit einem Mithäftling (26) zu Putz- und Maurerarbeiten in einem Verwaltungsgebäude der JVA eingesetzt. Bei ihrem Arbeitseinsatz wurden die Gefangenen von einem Bediensteten beaufsichtigt. Nach bisherigen Erkenntnissen gelang es dem 26-Jährigen jedoch mit Hilfe eines Ablenkungsmanövers, aus dem unmittelbar zur öffentlichen Straße liegenden Verwaltungsgebäude zu gelangen. Wenige Minuten später wurde seine Flucht durch den Bediensteten entdeckt. Die Fahndung durch die örtliche Polizei wurde sofort eingeleitet.

Inwiefern dienstrechtliche Maßnahmen gegen den verantwortlichen Beamten ergriffen werden müssen, wird zurzeit geprüft.

 

Zu Ihrer Information : Dies ist in diesem Jahr der erste Ausbruch aus einer Justizvollzugsanstalt in Sachsen-Anhalt. 1997 und 1998 gab es jeweils einen Ausbruch mit jeweils zwei Beteiligten. Im vergangenen Jahr gelang einem 31-jährigen Häftling in der JVA Halle die Flucht. In der JVA Dessau gelang zuletzt 1993 einem Gefangenen die Flucht. Insgesamt sitzen zurzeit 2394 Häftlinge (Stand: 1. Mai 2000) ein, davon befinden sich 346 in der JVA Dessau.

 

 

Rufen Sie mich bei Nachfragen bitte an:

Marion van der Kraats, Telefon: 0391 ¿ 567 4134

 

Impressum:

Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Wilhelm-Höpfner-Ring 6

39116 Magdeburg

Tel: (0391) 567-4134

Fax: (0391) 567-4225

Mail: presse@mj.lsa-net.de

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Landesregierung