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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Todesfall nach fremdenfeindlichem Übergriff/ Justizministerin Karin Schubert fordert Aufklärung und konsequentes Handeln

14.06.2000, Magdeburg – 37

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 37/00

 

Magdeburg, den 14. Juni 2000

 

 

Todesfall nach fremdenfeindlichem übergriff/ Justizministerin Karin Schubert fordert Aufklärung und konsequentes Handeln

 

 

Magdeburg. (MJ) Am Vormittag des heutigen Mittwoch ist der 39-jährige mosambikanische Staatsangehörige verstorben, der in der Nacht zum 11. Juni 2000 in Dessau zusammengeschlagen worden war. Die drei mutmaßlichen Täter befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dessau in Untersuchungshaft.

"Es erschreckt mich, wozu blinde Wut und die diffuse Angst vor dem Fremden führen kann", so Justizministerin Karin Schubert (SPD) betroffen angesichts des jüngsten Falls von Ausländerhass in Sachsen-Anhalt. "Der Tod des Mosambikaners ist völlig sinnlos und zeigt, dass unsere Politik noch mehr von Informationen und Aufklärung getragen werden muss. Wir müssen schon im Schulalter gezielt dagegen vorgehen, dass Kinder und Jugendliche die unverständliche Fremdenfeindlichkeit ihrer älteren Geschwister, ihrer Eltern und ihrer sonstigen Umgebung übernehmen", fordert Karin Schubert. "Aufgabe der Justiz ist es, derartige Straftaten konsequent zu ahnden, um das Ansehen Deutschlands gegenüber dem Ausland nicht weiter zu beschädigen", betont die Ministerin.

 

Rufen Sie mich bei Nachfragen bitte an:

Marion van der Kraats, Telefon: 0391 ¿ 567 4134

 

 

Impressum:

Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Wilhelm-Höpfner-Ring 6

39116 Magdeburg

Tel: (0391) 567-4134

Fax: (0391) 567-4225

Mail: presse@mj.lsa-net.de

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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