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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Prävention an Schulen: Justizministerium startet Pilotprojekt "Gewalt kann`s nicht sein"

27.06.2000, Magdeburg – 40

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 40/00

 

Magdeburg, den 27. Juni 2000

 

 

Prävention an Schulen: Justizministerium startet Pilotprojekt "Gewalt kann`s nicht sein"

 

Magdeburg. (MJ) Ab welchem Alter müssen Jugendliche bei

einer Verurteilung mit einer Inhaftierung rechnen? Was ist unter verminderter Schuldfähigkeit zu verstehen? Warum gibt es in Deutschland keine Todesstrafe? Um diese und ähnliche Fragen geht es, wenn Sachsen-Anhalts Justizministerin Karin Schubert (SPD) am Freitag, 30. Juni 2000 , in der Sekundarschule "Wilhelm Weitling" in Magdeburg das Pilotprojekt "Gewalt kann´s nicht sein" eröffnet. Schülerinnen und Schüler einer 9. Klasse werden die ersten Teilnehmer einer Doppelstunde sein, die in den kommenden Tagen von der Ministerin bzw. der Staatssekretärin des Ministeriums der Justiz, Mathilde Diederich (SPD), im Rahmen des Projekts gestaltet wird.

 

"Wollen wir Gewalt an den Schulen und im Alltag erfolgreich entgegentreten, müssen wir das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen suchen. Häufig ist das Gefühl der Benachteiligung oder der Ausgrenzung bei ihnen Auslöser für Gewalt. Darum müssen wir Erwachsene die ängste und Anregungen der Jugend ernst nehmen, so dass sie sich in die Gesellschaft integriert fühlen und sich von ihren Regeln und Gesetzen auch angesprochen fühlen", erläutert Ministerin Schubert den Hintergrund des Pilotprojekts.

 

Die Idee für das Projekt, das an Sekundarschulen (9. Klasse) und Gymnasien (7. Klasse) durchgeführt wird, ist unter anderem durch eine Diskussionsveranstaltung der Ministerin mit Schülerinnen und Schülern eines Quedlinburger Gymnasiums im April dieses Jahres entstanden. "Diese Veranstaltung hat mich darin bestärkt, im Rahmen eines Pilotprojekts verstärkt den Kontakt mit Schülerinnen und Schülern Sachsen-Anhalts zu suchen, weil die Quedlinburger Schülerinnen und Schüler mit unglaublichem Engagement und großem Interesse Fragen aus dem Justizbereich diskutiert haben", berichtet Karin Schubert. "

 

Das Pilotprojekt wird im laufenden Schuljahr an drei Schulen Sachsen-Anhalts durchgeführt und soll nach den Sommerferien an weiteren interessierten Einrichtungen fortgesetzt werden.

 

Folgende Termine sind bis zum Beginn der Sommerferien am

13. Juli 2000 vorgesehen:

 

Justizministerin Karin Schubert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30. Juni 2000, 8.25 Uhr

Sekundarschule "Wilhelm-Weitling"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St.-Josef-Str. 83

39130 Magdeburg

Tel.: 0391/7226167

Schulleiter: Holger Häberer

 

3. Juli 2000, 8.25 Uhr

Sekundarschule "Erich-Kästner"

Erich-Kästner-Str. 35

06128 Halle

Tel: 0345/7760774

Schulleiter: Jürgen Kneissl

 

Staassekretärin Mathilde Diederich

 

7. Juli 2000, 8.15 Uhr

Hildebrandt-Gymnasium

Mönchskirchhof 2c

39576 Stendal

Tel.: 03931/216088

Schulleiterin: Friedergard Bos

 

 

Zu Ihrer Information: Wir bitten um Verständnis, dass eine Teilnahme an den Unterrichtsstunden, die Justizministerin Karin Schubert und Staatssekretärin Mathilde Diederich gestalten, nicht möglich ist, da dies die unmittelbare Diskussion beeinträchtigen würde. Im Anschluss an den Unterricht ist es Ihnen aber möglich, sowohl mit den Schülerinnen und Schülern als auch den Lehrkräften sowie der Ministerin und der Staatssekretärin zu diskutieren oder Interviews durchzuführen. Dieses Vorgehen ist mit den Schulleitern bzw. der Schulleiterin abgestimmt worden.

 

 

 

 

Impressum:

Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt

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Wilhelm-Höpfner-Ring 6

39116 Magdeburg

Tel: (0391) 567-4134

Fax: (0391) 567-4225

Mail: presse@mj.lsa-net.de

 

 

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