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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Selbsttötung eines Gefangenen

28.07.2000, Magdeburg – 47

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 47/00

 

Magdeburg, den 28. Juli 2000

 

 

Selbsttötung eines Gefangenen

 

 

Magdeburg/ Halberstadt. (MJ) Ein 31-Jähriger hat sich am Nachmittag des heutigen Freitag, 28. Juli 2000, in seinem Haftraum in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Halberstadt erhängt. Er hat sich mit einem Gürtel am Bett stranguliert. Der leblose Körper des Gefangenen wurde kurz nach 15 Uhr von einem Bediensteten entdeckt. Dessen Versuch, den 31-Jährigen zu reanimieren, blieb jedoch erfolglos. Der sofort herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Gefangenen feststellen. Polizei und Staatsanwaltschaft wurden eingeschaltet, um die näheren Umstände des Todes zu klären. Ein Fremdverschulden schließen die Beamten jedoch aus.

Der Gefangene befand sich seit Mitte April diesen Jahres wegen Verstoßes gegen die Abgabenordnung (hier: Verdacht des Zigarettenschmuggels) in Untersuchungshaft und stammt aus Litauen. Weder aus Gesprächen mit Bediensteten noch dem Mitgefangenen waren Suizidgedanken erkennbar. Es wurde bisher kein Abschiedsbrief gefunden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine weiteren Angaben zur Person machen können.

 

Zu Ihrer Information: In der Justizvollzugsanstalt Halberstadt sind zurzeit (Stand: 16. Juli 2000) 130 Menschen inhaftiert, davon befinden sich 34 in Untersuchungshaft. Insgesamt sind in Sachsen-Anhalt zurzeit (Stand: 16. Juli 2000) 2512 Menschen inhaftiert.

 

Rufen Sie mich bei Nachfragen bitte an:

Marion van der Kraats, Telefon: 0391 ¿ 567 4134

 

Impressum:

Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Wilhelm-Höpfner-Ring 6

39116 Magdeburg

Tel: (0391) 567-4134

Fax: (0391) 567-4225

Mail: presse@mj.lsa-net.de

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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