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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Preisverleihung "Der Junge Europäer 2000": Staatssekretärin Mathilde Diederich würdigt Magdeburger Studenten

15.09.2000, Magdeburg – 54

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 54/00

 

Magdeburg, den 15. September 2000

 

 

Preisverleihung "Der Junge Europäer 2000": Staatssekretärin Mathilde Diederich würdigt Magdeburger Studenten

 

 

Magdeburg/ Hamburg. (MJ) Die Staatssekretärin des Ministeriums der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt, Mathilde Diederich (SPD), würdigt heute im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg den Magdeburger Studenten Tobias Bütow. Der 22-Jährige erhält dort die Auszeichnung "Der junge Europäer 2000" der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa für seine Verdienste um die Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus in Europa. "Mit seiner Forschungsarbeit zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Geschichte hat Tobias Bütow einen wissenschaftlichen Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit geleistet", so die Staatssekretärin anlässlich der Preisverleihung. "Vor allen Dingen aber erfüllt der Magdeburger das Wort Verantwortung mit Leben. Sein Engagement für diese Sache bereits zur Schulzeit zeugt von einer starken Persönlichkeit und zeigt, dass es sich lohnt, bereits als Jugendlicher aktiv unsere Gesellschaft mitzugestalten", betont Mathilde Diederich.

Tobias Bütow wurde 1978 in Magdeburg geboren und ist Student der Politikwissenschaft in Berlin. Bereits mit 16 Jahren nahm der frühere Schüler des ökumenischen Domgymnasiums in Magdeburg an einem Schulprojekt über die Shoah, das Judentum und Israel teil. Von September 1996 bis Februar 1998 absolvierte er einen Freiwilligendienst mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in Israel und arbeitete dort in der zentralen Gedenk- und Forschungsstätte an die Shoah sowie in einem Kindergarten eines Jerusalemer Kindergartens. Bei seiner Arbeit in den Archiven der Gedenkstätte stieß Bütow erstmals auf Hinweise über zwei Außenstellen des Konzentrationslagers Buchenwald in seiner Heimatstadt Magdeburg. Aus dieser Kenntnis wuchs sein Forschungsprojekt "Vernichtung durch Arbeit. Die Geschichte des KZ-Außenlagers Magdeburg/Rothensee". Dank seines ehrenamtlichen und langfristigen Einsatzes gelang es dem Studenten, dass am 27. Januar 2000 eine erste öffentliche Gedenkveranstaltung in Magdeburg/Rothensee stattfand.

Für dieses Engagement wird der Magdeburger heute mit dem Preis "Der Junge Europäer 2000" ausgezeichnet. Der Preis wird von der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Jugendparlament jährlich an junge Menschen bis zu 28 Jahren verliehen, die sich um die Europäische Verständigung und das Zusammenwachsen Europas verdient gemacht haben. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Mark ist gebunden an einen sechsmonatigen Studienaufenthalt bei einer oder einem europäischen Abgeordneten.

 

 

Zu Ihrer Information : Die Heinz-Schwarzkopf-Stifung Junges Europa wurde 1971 von Pauline Schwarzkopf gegründet in Erinnerung an ihren 1969 verstorbenen Ehemann, den Unternehmer Dr. Heinz Schwarzkopf. Ziel der Stiftung ist die Förderung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten sowie die Förderung der Europäischen Einigung durch Heranführung der Jugendlichen an die damit verbundenen Fragen und Chancen. Die Stiftung vergibt jährlich bis zu 30 Reisestipendien an Jugendliche mit der Auflage, sich während der Reise in ein europäisches Nachbarland mit aktuellen gesellschaftspolitischen bzw. europapolitischen Fragen des Gastlandes auseinander zu setzen und einen Bericht darüber zu schreiben. Die besten Berichte werden prämiert.Seit 1997 ¿ anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens ¿ verleiht die Stiftung den Preis "Der Junge Europäer".

 

Rufen Sie mich bei Nachfragen bitte an:

Marion van der Kraats, Telefon: 0391 ¿ 567 4134

 

Impressum:

Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Wilhelm-Höpfner-Ring 6

39116 Magdeburg

Tel: (0391) 567-4134

Fax: (0391) 567-4225

Mail: presse@mj.lsa-net.de

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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