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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

?Zelle Nr. 18? ? Polnische Widerstandskämpferinnen vor dem Obersten Gerichtshof der Wehrmacht ? Lesung im Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen

12.10.2017, Magdeburg – 53

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Bitterfeld-Wolfen (MJ). Im Rahmen des Begleitprogramms zur

Ausstellung ?Justiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen im Namen des

Deutschen Volkes? findet am

 

Dienstag, 17. Oktober

2017, 17 Uhr,

 

im Amtsgericht

Bitterfeld-Wolfen

 

Lindenstraße 9

 

 eine beeindruckende Lesung aus dem Buch

 

 ?Zelle

Nr. 18. Eine Geschichte von Mut und Freundschaft? von

 

Simone

Trieder und Lars Skowronski statt.

 

 Berlin,

Sommer 1943. In der Haftanstalt Berlin-Moabit warten drei junge polnische

Widerstandskämpferinnen auf die Vollstreckung ihrer durch das Reichskriegsgericht

gefällten Urteile. Eine der Wärterinnen versucht den Gefangenen das Leben

leichter zu machen und steckt ihnen regelmäßig Zigaretten, Schreibzeug und

Medikamente zu. Als ihre 16-jährige Tochter vom Schicksal der Inhaftierten

erfährt, nimmt sie mit kleinen Briefen Kontakt zu den polnischen Mädchen auf.

Dieser mutige Schritt wird zum Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft ?

über Gefängnismauern und Landesgrenzen hinweg. Eine der Polinnen wird den Krieg

nicht überleben: Das Reichskriegsgericht lässt Krystyna Wituska am 26. Juni

1944 in Halle mit der Guillotine hinrichten; ihren Leichnam übernimmt die

Anatomie.

 

Simone

Trieder wohnt in Halle und ist Schriftstellerin. Gemeinsam mit Lars Skowronski,

Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte ROTER OCHSE

Halle (Saale) hat sie die überlebenden Zeitzeuginnen interviewt und ein

bewegendes Buch geschrieben. Die Lesung präsentiert auch Videoaufzeichnungen

von einigen dieser Gespräche.

 

 

 

Die

Lesung ist Teil der Wanderausstellung zur NS-Justiz auf dem Territorium des

heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Sie

ist im Amtsgericht noch bis

einschließlich 19. Oktober jeweils Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9

bis 15 Uhr, Dienstag 9 bis 17 Uhr Freitag 9 bis 13 Uhr jedoch nur nach Voranmeldung zu

besichtigen. Anmeldungen für Gruppen sind unter 03493 ? 3640 und ag-btf@justiz.sachsen-anhalt.de

möglich.

 

Nähere Informationen

unter https://mj.sachsen-anhalt.de/themen/ausstellung-justiz-im-nationalsozialismus/.

 

 

 

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Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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