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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Täter-Opfer-Ausgleich bis 2022 gesichert

08.09.2017, Magdeburg – 46

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Magdeburg (MJ). Der

Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) im Jugendbereich ist in Sachsen-Anhalt bis 2022

finanziell abgesichert. Es stehen dafür rund 1.150.000 Euro zur Verfügung,

900.000 Euro kommen aus Mitteln der EU (ESF-Fonds), das Land stellt 225.000

Euro als Kofinanzierung bereit.

 

Justizministerin

Anne-Marie Keding sagte dazu heute in Magdeburg: ?Der Täter-Opfer-Ausgleich

gerade im Jugendstrafrecht ist oft besser als eine reine strafrechtliche Sanktion geeignet, den Belangen des Opfers Rechnung

zu tragen. Außerdem ist er ein wichtiges erzieherisches Mittel, um positiv auf

den Täter einwirken zu können. Mit der nunmehr auskömmlichen finanziellen Ausstattung

geht auch ein Signal an die Staatsanwaltschaften des Landes aus, von dem

Instrument des JugendTOA mehr Gebrauch zu machen.? Im vergangenen Jahr wurde in

Sachsen-Anhalt 176 mal von der Möglichkeit des JugendTOA Gebrauch gemacht.

 

 

 

Das

Ministerium für Justiz und Gleichstellung hat im Rahmen des Koalitionsvertrages

die Finanzierung des Täter-Opfer-Ausgleiches nach Jugendstrafrecht übernommen. Vorher

waren die Kommunen dafür zuständig.

 

Im

Täter-Opfer-Ausgleich erhalten Täter und Opfer die Möglichkeit zur Aussprache

über die Tat und ihre Folgen und erarbeiten gemeinsam eine Form der

Wiedergutmachung. Das Opfer kann eine aktive Rolle übernehmen und Schadensersatz-

und Schmerzensgeldforderungen stellen. Der TOA ist für beide Seiten freiwillig.

Voraussetzung ist, dass der Täter seine Tat eingesteht und bereit ist sich mit

dieser auseinanderzusetzen.

 

 

 

Der Täter-Opfer-Ausgleich wird in

Sachsen-Anhalt in den meisten Fällen von freien Trägern durchgeführt, die im

Landesprojekt TOA unter Leitung des Landesverbandes für Kriminalprävention und

Resozialisierung Sachsen-Anhalt e.V. (LKR) zusammengeschlossen sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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