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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Öffnung des ehemaligen Gerichtsgefängnisses Bitterfeld am Tag des offenen Denkmals mit öffentlichen Führungen

05.09.2017, Magdeburg – 45

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Bitterfeld (MJ). Das seit etwa 60

Jahren geschlossene ehemalige Gerichtsgefängnis im Hof des Amtsgerichts

Bitterfeld-Wolfen öffnet am Tag des offenen Denkmals 2017 seine Türen.

 

Das

Gefängnis und die in diesem gezeigte Ausstellung ?Justiz im Nationalsozialismus.

Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes - Sachsen-Anhalt? können

besichtigt werden am

 

 

 

Sonntag, 10.

September 2017, von 10 Uhr bis 16 Uhr,

 

im Amtsgericht

Bitterfeld-Wolfen, Lindenstraße 9. Um 10.30

Uhr und um 14 Uhr finden zudem öffentliche

Führungen durch das Gefängnis und die Ausstellung statt.

 

Der Zugang zum Gefängnis erfolgt über die Toreinfahrt des Amtsgerichts.

Eine vorherige Anmeldung des Besuchs ist an diesem Tag nicht erforderlich.

 

 

 

Die

von der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt in Kooperation u.a. mit dem

Ministerium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt erarbeitete Exposition

wurde zuvor bereits an 24 Standorten in Sachsen-Anhalt sowie in Berlin und

Brüssel präsentiert. Im ehemaligen Gerichtsgefängnis Bitterfeld dokumentiert sie

auf ca. 40 Tafeln die Tätigkeit von Sondergerichten, dem Volksgerichtshof,

Erbgesundheitsgerichten und Strafgerichten der Wehrmacht, immer in Bezug auf

Verfahren in der Region. Vier neu erstellte Flächen zeigen die Justizbehörden

in Bitterfeld während der NS-Diktatur sowie Strafverfahren des hiesigen Amtsgerichts

und des Sondergerichts Halle gegen Beschuldigte aus Bitterfeld und Umgebung.

Unter anderem zeigt die Ausstellung, wie die Justiz unter den in und um

Bitterfeld eingesetzten Zwangsarbeitern für ?Ordnung? sorgte.

 

 

 

Die

Ausstellung kann im Amtsgericht noch bis zum 19. Oktober 2017 jeweils Montag,

Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 15 Uhr, Dienstag von 9 bis 17 Uhr und Freitag

von 9 bis 13 Uhr besichtigt werden. Auf Grund der Besonderheiten des

Ausstellungsgebäudes muss der Besuch angemeldet werden. Voranmeldungen sind

unter Telefon: 03493 3640 oder E-Mail: ag-btf@justiz.sachsen-anhalt.de möglich.

 

Nähere Informationen

unter www.mj.sachsen-anhalt.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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