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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Eröffnung einer Wanderausstellung im Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen

23.08.2017, Magdeburg – 40

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Bitterfeld-Wolfen (MJ). Ab 28. August wird im Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen die AusstellungJustiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes. Sachsen-Anhalt gezeigt, die bereits an mehreren Justizstandorten unseres Bundeslandes, darüber hinaus in Berlin, Brüssel und anderen Städten präsentiert wurde.Der Eröffnung findet statt am Montag, 28. August 2017 um 11 Uhr im Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen, Lindenstraße 9.Die Ausstellung wird ständig erweitert. In Bitterfeld dokumentieren ca. 40 Tafeln die Tätigkeit von Sondergerichten, dem Volksgerichtshof, Erbgesundheitsgerichten und Strafgerichten der Wehrmacht, immer in Bezug auf Verfahren in der Region. Vier neu integrierte Flächen zeigen die Justizbehörden in Bitterfeld während der NS-Diktatur sowie Strafverfahren des Amtsgerichts und des Sondergerichts Halle gegen Beschuldigte aus Bitterfeld und Umgebung. Die Ausstellung zeigt, wie die Justiz unter den in und um Bitterfeld eingesetzten Zwangsarbeitern für ?Ordnung? sorgte. Von einer Geldstrafe gegen eine Polin, die ?unberechtigt? eine Theatervorstellung besuchte bis hin zu Todesurteilen wegen geringfügiger Eigentumsdelikte reichte die Palette der juristischen Mittel.Bemerkenswert ist der Präsentationsort: Die Ausstellung wird in dem seit vielen Jahrzehnten unbenutzten alten Gerichtsgefängnis präsentiert, das sich hinter dem Gebäude des Amtsgerichts befindet. Engagierte Menschen aus Bitterfeld haben mit großer Unterstützung der städtischen Behörden das Innere des Gefängnisses von losem Putz und Gerümpel gereinigt, sodass die Schicksale der Untersuchungsgefangenen am historischen Ort gezeigt werden können.Die Wanderausstellung wird bis zum 19. Oktober in Bitterfeld bleiben, richtet spezielle Angebote an Schulen und bietet ein Begleitprogramm aus Buchlesungen und Vorträgen, die gesondert angekündigt werden. Die Ausstellung kann im Amtsgericht jeweils Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 15 Uhr, Dienstag von 9 bis 17 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr besichtigt werden. Auf Grund der Besonderheiten des Ausstellungsgebäudes muss der Besuch angemeldet werden. Voranmeldungen sind unter Telefon: 03493 3640 oder E-Mail: ag-btf@justiz.sachsen-anhalt.de möglich.Für interessierte Journalisten besteht die Möglichkeit, am Freitag, 25.08., ab 11 Uhr sich von den Ausstellungsmachern vor Ort das Konzept der Ausstellung vorstellen zu lassen.Nähere Informationen unter www.mj.sachsen-anhalt.de (Rubrik "Themen").

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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