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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

?Zelle Nr. 18? - Polnische Widerstandskämpferinnen vor dem Obersten Gerichtshof der Wehrmacht - Lesung in Sangerhausen

30.05.2017, Magdeburg – 20

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Sangerhausen (MJ). Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung ?Justiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes? gibt es im Amtsgericht Sangerhausen eine beeindruckende Lesung aus dem Buch ?Zelle Nr. 18. Eine Geschichte von Mut und Freundschaft?von Simone Trieder und Lars Skowronski.Die Lesung findet statt am Mittwoch, 7. Juni 2017, 18 Uhr,im Amtsgericht SangerhausenMarkt 3Berlin, Sommer 1943. In der Haftanstalt Berlin-Moabit warten drei junge polnische Widerstandskämpferinnen auf die Vollstreckung ihrer durch das Reichskriegsgericht gefällten Urteile. Eine der Wärterinnen versucht den Gefangenen das Leben leichter zu machen und steckt ihnen regelmäßig Zigaretten, Schreibzeug und Medikamente zu. Als ihre 16-jährige Tochter vom Schicksal der Inhaftierten erfährt, nimmt sie mit kleinen Briefen Kontakt zu den polnischen Mädchen auf. Dieser mutige Schritt wird zum Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft - über Gefängnismauern und Landesgrenzen hinweg. Eine der Polinnen wird den Krieg nicht überleben: Das Reichskriegsgericht lässt Krystyna Wituska am 26. Juni 1944 in Halle mit der Guillotine hinrichten; ihren Leichnam übernimmt die Anatomie.Simone Trieder wohnt in Halle und ist Schriftstellerin. Gemeinsam mit Lars Skowronski, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) hat sie die überlebenden Zeitzeuginnen interviewt und ein bewegendes Buch geschrieben. Die Lesung präsentiert auch Videoaufzeichnungen von einigen dieser Gespräche.Die Lesung ist Teil der Wanderausstellung zur NS-Justiz auf dem Territorium des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Sie ist im Amtsgericht jeweils Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag jeweils 9 bis 13 Uhr zu besichtigen. Am 5. Juni ist die Ausstellung geschlossen. Voranmeldungen für Gruppen sind unter 03464 - 253110 und ag-sgh@justiz.sachsen-anhalt.de möglich.Nähere Informationen unterhttps://mj.sachsen-anhalt.de/themen/ausstellung-justiz-im-nationalsozialismus/.

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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