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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Eröffnung einer Wanderausstellung im Amtsgericht Sangerhausen

16.05.2017, Magdeburg – 19

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Sangerhausen (MJ). Ab 17. Mai 2017 wird

im Amtsgericht Sangerhausen die Ausstellung

 

Justiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen im Namen

des Deutschen Volkes. Sachsen-Anhalt

 

gezeigt, die seit 2008 bereits an mehreren

Justizstandorten unseres Bundeslandes, darüber hinaus in Berlin und Brüssel und

anderen Städten präsentiert wurde.

 

Der

Eröffnung findet statt am

 

 Mittwoch, 17. Mai

2017 um 11 Uhr im Amtsgericht

Sangerhausen.

 

 

 

Die

Ausstellung wird ständig erweitert. In Sangerhausen dokumentieren ca. 40 Tafeln

die Tätigkeit von Sondergerichten, dem Volksgerichtshof, Erbgesundheitsgerichten

und Strafgerichten der Wehrmacht, immer in Bezug auf Verfahren in unserer

Region. Vier neu in die Ausstellung integrierte Flächen zeigen die

Justizbehörden in Sangerhausen während der NS-Diktatur, Strafverfahren des

Oberlandesgerichts Kassel und des Sondergerichts Erfurt gegen Beschuldigte aus

Sangerhausen und Umgebung und belegen am Beispiel des Victor Jakubowski, eines

in Allstedt eingesetzten Zwangsarbeiters, der heimlich Nachrichten in

polnischer Sprache gehört hatte, wie tödlich diese Justiz sein konnte.

 

Die

Wanderausstellung wird bis zum 23. Juni in Sangerhausen bleiben, richtet

spezielle Angebote an Schulen und bietet ein Begleitprogramm aus Buchlesungen

und Vorträgen, die gesondert angekündigt werden.

 

 

 

Die

Ausstellung ist im Amtsgericht jeweils Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr,

Freitag sowie am 24. Mai jeweils 9 bis 13 Uhr zu besichtigen. Am 31. Mai sowie

am 5. Juni ist die Ausstellung geschlossen. Voranmeldungen für Gruppen sind

unter 03464 ? 253 110 und ag-sgh@justiz.sachsen-anhalt.de möglich.

 

 

 

Nähere Informationen

unter https://mj.sachsen-anhalt.de/themen/ausstellung-justiz-im-nationalsozialismus/.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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