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Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Verbraucherschutz

Verstärkung für den Justizvollzug: Ministerin Weidinger empfängt Nachwuchskräfte und kündigt weitere Neueinstellungen an

20.07.2022, Magdeburg – 025/2022

  • Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz

Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Franziska Weidinger, hat in Magdeburg am 20. Juli 2022 im Rahmen einer Feierstunde im historischen Innenhof des Ministeriums am Magdeburger Domplatz Nachwuchskräfte des Justizvollzugs empfangen. 

Insgesamt 26 Frauen und Männer haben ihre zweijährige Ausbildung im Allgemeinen Justizvollzugsdienst (AVD) erfolgreich abgeschlossen. Die Absolventinnen und Absolventen werden ab August nahtlos in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen und in den Justizvollzugseinrichtungen in Sachsen-Anhalt eingesetzt. Die entsprechenden Urkunden wurden im Rahmen der Festveranstaltung durch Ministerin Weidinger an die Anwesenden übergeben. Daneben wurden 19 Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen.

Sachsen-Anhalts Justizministerin Franziska Weidinger gratulierte den Frauen und Männern, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und wünschte den neuen Auszubildenden für den nun beginnenden Vorbereitungsdienst alles Gute: „Der Justizvollzug Sachsen-Anhalt braucht junge, motivierte und hochqualifizierte Verstärkung. Die Beamtinnen und Beamten im Justizvollzug leisten einen wichtigen Beitrag für die innere Sicherheit in unserem Land. Wir werden den Justizvollzug personell weiter verstärken. Die Zahl der Auszubildenden im Justizvollzugsdienst wollen wir erhöhen. Im kommenden Jahr ist die Einstellung von bis zu 40 Anwärterinnen und Anwärtern für den Justizvollzugsdienst geplant.“

Im Frühjahr hatte das Justizministerium Sachsen-Anhalt die Maßnahmen zur Rekrutierung von geeigneten Nachwuchskräften intensiviert. Interessierte erhalten auf der zentralen Webseite www.justizkarriere.sachsen-anhalt.de alle Informationen zu den Ausbildungsinhalten, zur Bezahlung und zum Bewerbungsverfahren. 

Hintergrund:

Fragen und Antworten zur Ausbildung im Justizvollzug des Landes Sachsen-Anhalt: 

Wer wird gesucht?

Für den Allgemeinen Justizvollzugsdienst (AVD) in Sachsen-Anhalt werden Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 37 Jahren gesucht, die einen Realschul- oder einen vergleichbaren Abschluss haben.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung, auch Vorbereitungsdienst genannt, dauert 24 Monate und wird in den Justizvollzugsanstalten in Burg im Landkreis Jerichower Land, in Halle (Saale) und in Volkstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz sowie in der Jugendanstalt (JA) Raßnitz im Saalekreis absolviert. Während der Ausbildung werden die Auszubildenden als Anwärterinnen und Anwärter auf die mittlere Beamtenlaufbahn im Justizvollzug vorbereitet. Nach bestandener Ausbildung (die sogenannte Laufbahnprüfung) und persönlicher Eignung ist die Verbeamtung auf Lebenszeit das Ziel.

Was wird in der Ausbildung bezahlt?

Während der Ausbildung werden sogenannte Anwärterbezüge gezahlt. Beispielsweise erhält eine ledige und kinderlose Person in Ausbildung - mit Vollzugszulage und 30 Prozent Anwärtersonderzuschlag in Steuerklasse 1 - aktuell rund 1.600 Euro netto pro Monat. Hinzu kommen weitere Leistungen, zum Beispiel Weihnachtsgeld. Durch die Einführung des Anwärtersonderzuschlags ist der Beginn einer Ausbildung auch für bereits berufserfahrene Bewerberinnen und Bewerber attraktiv.

Wo werden Justizvollzugsbeamte eingesetzt?

Die Frauen und Männer im Allgemeinen Justizvollzugsdienst (AVD) haben vielfältige Tätigkeiten zu erledigen und arbeiten in den Bereichen Resozialisierung und Betreuung von Gefangenen im Stationsdienst in den Justizvollzugseinrichtungen, im Vorführdienst sowie im Besuchs- oder Revisionsdienst.

Wie viele Menschen beschäftigt der Justizvollzug in Sachsen-Anhalt?

Aktuell sind in Sachsen-Anhalt im Justizvollzug rund 1.050 Frauen und Männer beschäftigt. Davon gehören rund 650 dem uniformierten Allgemeinen Justizvollzugsdienst (AVD) an.

Welche Justizvollzugseinrichtungen gibt es im Land?

In Sachsen-Anhalt gibt es drei Justizvollzugsanstalten (JVA) in Burg, Halle (Saale) und Volkstedt, eine Jugendanstalt (JA) in Raßnitz, eine Jugendarrestanstalt (JAA) in Halle (Saale) sowie eine Einrichtung zum Vollzug der Sicherungsverwahrung auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Burg. In Sachsen-Anhalt gibt es - mit Stand 31.12.2021 - insgesamt 1.927 Haftplätze, davon 124 im offenen Vollzug und 15 im Jugendarrestvollzug.

Anhang:

Zwei Fotos: MJ LSA (Sachsen-Anhalts Justizministerin Franziska Weidinger mit den Absolventinnen und Absolventen 2022, den neuen Auszubildenden sowie Kolleginnen und Kollegen des Justizvollzugs am 20. Juli 2022 bei der Feierstunde in Magdeburg.)

Impressum:
Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt
Pressesprecher Danilo Weiser
Domplatz 2 - 4
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 567-6235
Fax: 0391 567-6187
Mail: mj.presse@sachsen-anhalt.de
Web: www.mj.sachsen-anhalt.de

Pressemitteilung als PDF

Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz

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Die #Generalstaatsanwaltschaft Naumburg hat Anklage gegen eine 23 Jahre alte Frau erhoben, die sich als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat (IS)“ beteiligt haben soll. Pressemitteilung: https://t.co/j1vRaAlydL@sachsenanhalt

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„Mit den neuen Maßnahmen machen wir die ⁦#Justiz ⁦@sachsenanhalt⁩ für den Einstieg von Juristen deutlich attraktiver - ohne Abstriche bei den fachlichen Einstellungsbedingungen“, sagte Ministerin F. Weidinger. via ⁦@dpa⁩ ⁦@zeitonline⁩ https://t.co/Isg4vwIgcW

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Einstellungsoffensive der @Justiz_LSA @sachsenanhalt: Jährlich bis zu 40 neue Juristen für Staatsanwaltschaften & Gerichte, höheres Einstellungstempo, individuelle Angebote für Einsteiger, Rotation für Proberichter entfällt.

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Für 19 Frauen und Männer beginnt diese Woche die zweijährige Ausbildung im Allgemeinen #Justizvollzugsdienst (AVD) @sachsenanhalt. Wir wünschen viel Erfolg. Bewerbungen für 2023 sind schon möglich: https://t.co/4dxqh0X4sV https://t.co/0sBSdYJOeL

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Die "World Police and Fire Games" #WPFG2022 sind die "Olympischen Spiele" für Bedienstete von Justizvollzug, Feuerwehr, Polizei und Zoll und wurden dieses Jahr in den Niederlanden veranstaltet.

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