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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Konferenz der Gleichstellungsministerinnen/Keding:

Frauen in der EU nicht gut genug gegen Gewalt geschützt

24.06.2021, Magdeburg – 015/2021

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Magdeburg. Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding sieht Frauen in der Europäischen Union nicht ausreichend vor Gewalt geschützt. Sie sagte am Donnerstag zum Abschluss der diesjährigen Hauptkonferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und-minister (GFMK), Deutschland müsse sich auf europäischer Ebene für einheitliche Schutzstandards einsetzen. Keding: „Die Zahlen zu Gewalt gegen Frauen in der Europäischen Union sind erschreckend. Jede dritte Frau ab dem Alter von 15 Jahren ist statistisch nach einer EU-weiten Erhebung bereits Opfer von körperlicher oder sexualisierter Gewalt geworden. Das darf nicht so stehen bleiben, da muss gehandelt werden.“

Daher sei es eine wichtige Botschaft, wenn die GMFK die Bundesregierung auffordere, sich gemeinsam mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament für Maßnahmen zur Schaffung von einheitlichen Schutzstandards einzusetzen. Dabei gehe es um die Bereiche Prävention, Opferschutz, Strafverfolgung und einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Keding begrüßte die klare Position der GMFK zur Kündigung der Türkei der Istanbul-Konvention. „Wir sind uns hier einig: Damit zeigt die türkische Politik, dass Gewalt gegen Frauen für sie kein Thema ist. Das ist ein verheerendes Signal an die türkische Gesellschaft aber auch an die in Deutschland lebenden Frauen.“

Impressum:
Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Domplatz 2 - 4
39104 Magdeburg
Tel: 0391 567-6235
Fax: 0391 567-6187
Mail: presse@mj.sachsen-anhalt.de
Web: www.mj.sachsen-anhalt.de

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