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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Preise für hervorragende Gender-Forschung verliehen

09.11.2018, Magdeburg – 41

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Magdeburg (MJ). An der Magdeburger

Otto-von Guericke-Universität wurden am Donnerstag herausragende Arbeiten zu

Genderforschung ausgezeichnet. Hubert Böning, Staatssekretär des Ministeriums

für Justiz und Gleichstellung, sagte anlässlich der Preisverleihung, Geschlechtergerechtigkeit

sei eine Grundsäule der Demokratie. Für die Verwirklichung dieses Ziels spiele

die Berücksichtigung der Geschlechterperspektive eine entscheidende Rolle. Dafür

liefere die Geschlechterforschung wichtige Erkenntnisse Hinweise. Böning: ? Sie

hinterfragt eingefahrene Denkmuster, die zu Ungerechtigkeiten führen. Hier muss

noch viel Arbeit geleistet werden und wir setzen dabei auf die Unterstützung

der Forschung.? Das sei auch im Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes

Sachsen-Anhalt festgeschrieben. Der in diesem Jahr zum vierten Mal vergebene

Preis ist Teil des Landesprogramms.

 

Die

Preisträgerinnen sind:

 

Astrid

Kempe

mit ihrer juristischen Forschung zu ??Lückenhaftigkeit und Reform des

deutschen Sexualstrafrechts vor dem Hintergrund der Istanbul-Konvention? (Dissertation

an der MLU, Lehrstuhl für Strafrecht. Die Arbeit befasst sich mit der jüngsten

Reform des deutschen Sexualstrafrechts vor dem Hintergrund des Übereinkommens

des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

einschließlich häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention).

 

Mareike

Fingerhut-Säck

mit einer historischen Forschung zu ?Pietismus ´von oben´. Seine Einführung

und Konsolidierung 1710 bis 1771 in der Grafschaft Wernigerode durch das

Grafenehepaar Sophie Charlotte (1695-1762) und Christian Ernst (1691-1771) zu

Stolberg-Wernigerode? (Disseration an der OvGU, wissenschaftliche

Mitarbeiterin an der Otto-von-Guericke Universität-Magdeburg, Fakultät für

Humanwissenschaften (FHW) Institut für Geschichte). Mit ihrer Dissertation gibt

sie einen tieferen Einblick in die Lebenswelt adeliger Ehepaare / Frauen im

Pietismus und unterzieht die bisherigen geschlechtergeschichtlichen Ergebnisse

zum spezifisch weiblichen Anteil an der pietistischen Frömmigkeit einer

grundlegenden Revision.

 

Der

Preis für die Dissertationen ist mit jeweils 1.500 ? dotiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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