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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Keding: Debatte um sexuelle Belästigung darf keine Eintagsfliege sein

25.10.2017, Magdeburg – 57

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Halle (MJ). Justiz- und

Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding spricht Mädchen und Frauen Mut zu,

gegen sexuelle Belästigung vorzugehen. ?Der Hashtag Me Too zeigt uns aktuell

weltweit, wie verbreitet sexuelle Belästigung gerade in der Berufswelt ist. Und

viele Männer kommen mit ihren Übergriffen durch, weil Frauen unter Druck

gesetzt werden, sie Angst haben oder sich sogar schämen und den Übergriff für

sich behalten?, sagte Keding am Mittwoch in Halle. ?Aber die aktuelle Debatte

zeigt auch, dass Frauen sich zu Wehr setzen können?. Die Ministerin eröffnete

eine gemeinsame Tagung der Netzwerkstelle AGG des Landesfrauenrates

Sachsen-Anhaltes mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Thema

?Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz?.

 

 

 

?Ein

entschiedenes Nein setzt in den meisten Fällen ein klares Stopp-Signal. Frau

muss sich trauen, eindeutige Grenzen zu setzen und manchen Männern muss man

deutlich machen, dass es Grenzen gibt?, sagte Keding weiter. Das 2006 in Kraft

getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) biete einen gesetzlichen

Schutz vor Diskriminierung und damit auch vor sexueller Belästigung. Keding:

?Wir müssen dafür sorgen, dass dieses Thema oben bleibt auf der

gesellschaftlichen und politischen Agenda. Es ist gut, dass jetzt so intensiv

darüber diskutiert wird und sich so viele betroffene Frauen melden. Es ist

schlecht, dass es dazu erst einer mutigen Frau bedurfte, die die jahrelangen

systematischen Übergriffe eines Hollywood-Moguls öffentlich machte.?

 

 

 

Die

vom Land geförderte Netzwerkstelle AGG setze ein deutliches Zeichen gegen

Geschlechterdiskriminierung. Es sei ein gutes Signal, dass auch die

Martin-Luther-Universität so offensiv mit diesem Thema umgehe, so Keding

weiter. Denn auch der Schutz vor sexueller Belästigung an Hochschulen bedarf

weitergehender Regelungen als bisher. Die Kultusministerkonferenz hat 2016

einen entsprechenden Vorschlag der Gleichstellungsministerinnen und -minister

aufgenommen.

 

 

 

Weitere

Informationen und einen Flyer zum Thema ?Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz?

hält das Ministerium für Justiz und Gleichstellung im Internet unter folgendem

Link bereit:

https://mj.sachsen-anhalt.de/themen/opferschutz/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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