Preisträger des Journalistenpreises "Rechtsextremismus im Spiegel der Medien"
Allgemeines
Der Deutsche Journalisten-Verband Sachsen-Anhalt e. V. und das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt schreiben gemeinsamen den Journalistenpreis: "Rechtsextremismus im Spiegel der Medien" aus.
Gewürdigt werden herausragende Justizreportagen und Berichterstattungen, die sich mit dem Themenkreis rechter Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit befassen.
Der Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro (2 x 1.500 Euro) dotiert. Die bisherigen Preisträger können Sie der nachfolgenden Aufstellung entnehmen.
2016
Kategorie Print-/Online (1.500 Euro)
Justus Bender und Matthias Wyssuwa
für den Beitrag "Sie kommen", erschienen in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am 15. August 2015
Kategorie Fernseh-/ Hörfunk (1.500 Euro)
Albrecht Radon
für den Fernsehfilm "Das Dorf Stresow und sein lieber Neonazi", erstmals ausgestrahlt in "MDR exakt" am 8. Juli 2015.
Sonderpreis (500 Euro)
Nicolas Lindken (Tense)
für das Newsformat "TenseInforms" auf dem YouTube-Kanal TenseMakesSense "TenseInforms" ist ein YouTube-Newsformat, das sich in erster Linie an Jugendliche und junge Erwachsene richtet.
2014
Kategorie Print-/Online (1.500 Euro)
Mounia Meiborg
für den Beitrag „Alte Bekannte. Bürger-Bündnis contra Neonazis – in Halberstadt trifft man sich immer wieder“, erschienen in „Die Zeit“, vom 10. Januar 2013, Seite 18
Kategorie Fernseh-/ Hörfunk (1.500 Euro)
Jana Merkel
für den Fernsehfilm „(K)eine Insel für Straftäter“, erstmals ausgestrahlt im MDR am 22. Februar 2012
2012
Kategorie Print-/Online (1.500 Euro)
Alexander Schierholz
für den Beitrag „Das Vermächtnis“, erschienen in: „Mitteldeutsche Zeitung“, 19. Mai 2010, Seite 3
Kategorie Fernseh-/ Hörfunk (1.500 Euro)
Matthias Deiß (rbb), Eva Müller (WDR) und Anne Kathrin Thüringer (NDR)
für den Film „Acht Türken, ein Grieche und eine Polizistin“. Der Film wurde erstmals am 12. Dezember 2011 um 22.45 Uhr in der ARD gesendet und entstand in Koproduktion zwischen rbb, WDR und NDR
Sonderpreis (1.000 Euro)
Andreas Speit
für die bereits im siebten Jahr in der „tageszeitung“ erscheinende wöchentliche Kolumne „Rechter Rand“.
2010
Kategorie Print-/Online (1.500 Euro)
Kristina Maroldt
für den Beitrag "Die Gefahr in unserer Mitte" erschienen in der "Brigitte", Ausgabe vom 30.07.2008
Kategorie Fernseh-/ Hörfunk (1.500 Euro)
Thilo Schmidt
für die drei Hörfunkbeiträge "Kapitulation in Anklam" gesendet am 12.01.2008 vom Deutschlandfunk, "Der nette Nachbar" gesendet am 20.03.2008 von Deutschlandradio Kultur sowie "Irgendwo in Thüringen" gesendet am 16.01.2009 von Deutschlandradio Kultur
Sonderpreis (Grafik der Künstlerin Regina Stiegeler)
Thorsten Poppe
für den Radiobeitrag "Rechtsaußen im Abseits", ausgestrahlt in der Sendung "Nachspiel" von Deutschlandradio Kultur am 21.05.2009
und
Inga Klees und Heiner Hoffmann
für den vom MDR produzierten Fernsehbeitrag "NPD-Schöffen" ausgestrahlt im ARD-Magazin "FAKT" am 10.08.2009.
2008
Kategorie Print-/Online (1.500 Euro)
Frank Jansen
für den Beitrag "Ich verzeihe ihm jetzt" erschienen im „Tagesspiegel“, 11.12.2006
Kategorie Fernseh-/ Hörfunk (1.500 Euro)
Anke Jahns und Felix Pankok vom NDR Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern
für das Feature "Die neuen Nazis", ausgestrahlt im NDR am 15.10.2007
Sonderpreis (Grafik der albanischen Künstlerin Majla Zeneli)
Lokalredaktion Dortmund der Westfälischen Rundschau,
die das Thema Rechtsextremismus bewusst zum Schwerpunktthema ihrer Berichterstattung gemacht hat.






