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Aus der Arbeit der IMAG Gender Mainstreaming:

Gender Mainstreaming-Konzept mit veränderter Struktur

25.6.2015: Die Sitzung begann mit einem ausführlichen Statement von Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Angela Kolb zum Stand der Implementierung des Querschnittsziels Gleichstellung von Frauen und Männern in der neuen EU-Fondsförderperiode. Ausführlich diskutiert wurde nochmals das weitere Vorgehen bei der Maßnahme "Qualifizierung des gleichstellungspolitischen Berichts in Kabinettsvorlagen" und der dazugehörigen Arbeitshilfe. Die IMAG-Mitglieder beschlossen konkrete Schritte, zu weiteren Umsetzung der Maßnahme. Breiten Raum nahm auf der Sitzung zudem die geplante Fortschreibung des Gender Mainstreaming-Konzeptes der Landesregierung 2012-2016 ein, das in veränderter Struktur und als Arbeitsprogramm bis zum 1. Quartal 2016 in das Kabinett eingebracht werden soll.

Vorschläge zur Fortschreibung des Gender Mainstreaming-Konzeptes diskutiert

20.3.2015: Mehrere große Themenkomplexe standen auf der Tagesordnung der IMAG-Sitzung, die nach einleitenden Worten von Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Angela Kolb mit der Vorstellung des Monitorings zu Frauen in Führungspositionen in der Landesverwaltung zum Stichtag 31.12.2014 begann. Als Gast der Sitzung stellte die externe Gender-Expertin Ute Wanzek ihre Auswertung zur Maßnahme aus dem GM-Konzept "Qualifizierung des gleichstellungspolitischen Berichts in Kabinettsvorlagen" und der dazugehörigen Arbeitshilfe vor und ging im Anschluss auf die Ergebnisse des Workshops vom 9.10.2014 ein, der in Vorbereitung auf die Fortschreibung des Gender Mainstreaming-Konzeptes der Landesregierung 2012-2016 durchgeführt worden war. Sie erläuterte zugleich ihre Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung des Gender Mainstreaming-Konzeptes. Von der Leitstelle für Frauen- und Gleichstellungspolitik wurden konkrete Vorschläge zur geplanten Struktur der Fortschreibung in die Diskussion eingebracht. Vorgestellt wurde zudem die neu erarbeitete Broschüre "Die dienstliche Beurteilung - fair beurteilen, gleichstellungsorientiert handeln".    

Workshop zur weiteren GM-Arbeit

10.9.2014: Schwerpunkt der Sitzung war ein Workshop, in dessen Mittelpunkt die weitere GM-Arbeit in der Landesverwaltung sowie eine aktuelle Standortbestimmung standen. Die gemeinsamen Überlegungen sollen Ausgangspunkt sein für die Diskussion zur GM-Arbeit in den nächsten Jahren. Zuvor hatte Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Kolb ein positives Resümee der bis dato 3-jährigen Arbeit der IMAG in der aktuellen Legislaturperiode gezogen. Berichterstattungen der Ressorts zu Einzelvorhaben aus dem GM-Konzept bzw. dem Konzept "Karrierewege" komplettierten die Tagesordnung.

Leitstelle für Frauen- und Gleichstellungspolitik eingerichtet

27.6.2014: Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Angela Kolb begrüßte auch auf der Juni-Sitzung die Mitglieder der IMAG. Sie äußerte sich dabei u.a. zu einigen Neustrukturierungen im Ministerium, so zur Einrichtung der Leitstelle für Frauen- und Gleichstellungspolitik, in die das bisherige Referat Gender Mainstreaming aufgeht und die weiterhin direkt an die Ressortspitze angebunden ist. Zu den neuen Aufgaben der Leitstelle, die auch künftig die Arbeit der IMAG Gender Mainstreaming koordiniert, wird die Umsetzung des "Landesprogramms für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt" zählen. 

Die Berichterstattung zu zahlreichen Vorhaben aus dem Gender Mainstreaming-Konzept 2012-2016, die in der Federführung des Gleichstellungsministeriums liegen, bestimmte den zweiten Teil der IMAG-Sitzung, darunter zu den Maßnahmen "Gleichstellung der Geschlechter als Querschnittsziel in der EU-Fondsförderung", "Gender-Portal", Evaluierung des "Gleichstellungspolitischen Berichtes" in Kabinettsvorlagen sowie Kommunikation von Best-Practice-Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Ergebnisse des Monitorings für 2013 diskutiert

21.2.2014: Die Sitzung wurde durch Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Angela Kolb eröffnet, die zunächst über die Arbeit der Länder-Arbeitsgruppe Entgeltgleichheit bei der Fachminister/-innen-Konferenz GFMK sowie über die Arbeit einer landesinternen Arbeitsgruppe Entgeltgleichheit berichtete. Außerdem informierte sie über Themen mit gleichstellungspolitischer Relevanz, die aktuell auf Bundesebene diskutiert werden. 

Im Anschluss wurden die Ergebnisse des Monitorings "Frauen in gehobenen Führungspositionen" in der sachsen-anhaltischen Landesverwaltung für 2013 vorgestellt und diskutiert. Diese werden in den Zwischenbericht zum Konzept "Karrierewege von Frauen als Teil eines erfolgreichen Gender Managements in der Landesverwaltung Sachsen-Anhalts" an das Kabinett einfließen, zu dessen Erarbeitungsstand ebenfalls berichtet wurde. Im Kontext der noch offenen oder gerade in Umsetzung befindlichen Maßnahmen aus dem Gender Mainstreaming-Konzept 2012-2016 erfolgte auch eine ausführliche Berichterstattung zum Workshop "Die dienstliche Beurteilung - Möglichkeiten und Anforderungen aus Gleichstellungssicht, an dem am 16. Januar 2014 Vertreter/-innen aus allen Ressorts teilgenommen hatten. Die Erarbeitung eines Leitfadens ist geplant.

Rückblick auf ein Jahr GFMK-Vorsitz

21.11.2013: Gast der IMAG-Sitzung war Thomas Wünsch, Staatssekretär im Ministerium für Justiz und Gleichstellung. Er gab einen Überblick über Aktivitäten Sachsen-Anhalts als Vorsitzland in der Fachkonferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister. Insbesondere verwies er auf den in der Haupttagung in Magdeburg einstimmig gefassten Beschluss zum Leitantrag "Auf dem Weg zur Entgeltgleichheit - geschlechtergerechte Einkommensperspektiven", den Sachsen-Anhalt eingebracht hat.

Weiterhin standen die Berichterstattungen zur Gender Mainstreaming-Kampagne "Chancen.Gleich.Gestalten. Gleichstellung in Sachsen-Anhalt" und zur viel beachteten Fachtagung "Karrierewege und Rollenbilder von Frauen und Männern im Wandel" zum Abschluss der Kampagne sowie das Controlling aller Maßnahmen aus dem Gender Mainstreaming-Konzept 2012-2016 auf der Tagesordnung der IMAG-Sitzung. Zudem erfolgte eine erste Abstimmung zum geplanten Zwischenbericht zum Konzept "Karrierewege von Frauen als Teil eines erfolgreichen Gender Managements in der Landesverwaltung Sachsen-Anhalts" an das Kabinett, vorgesehen für das 1. Quartal 2014.

Bericht über GFMK und Vorstellung der Gender-Kampagne

6.9.2013: Die Sitzung hatte drei Schwerpunkte. So berichtete Ministerin Kolb über die 23. Hauptkonferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, die unter ihrem Vorsitz am Vortag in  Magdeburg getagt hatte. Im Anschluss wurden die einzelnen Elemente sowie Anliegen und Ziele der öffentlichkeitswirksamen Kampagne "Chancen.Gleich.Gestalten. Gleichstellung in Sachsen-Anhalt" vorgestellt, die das Ministerium für Justiz und Gleichstellung im Sommer gestartet hat. Im zweiten Teil der Sitzung ging es um das Controlling der einzelnen ressortinternen und ressortübergreifenden Maßnahmen aus dem Gender Mainstreaming-Konzept der Landesregierung.

Geschlechtergerechte Beurteilung, Monitoring, Länderumfrage

10.4.2013: Konkrete Maßnahmen aus dem Konzept „Karrierewege von Frauen und Männern als Teil eines erfolgreichen Gender Managements in der Landesverwaltung Sachsen-Anhalts" standen im Mittelpunkt der IMAG-Sitzung. So referierte Gender-Expertin Dr. Regina Frey zum Thema „Die dienstliche Beurteilung – Möglichkeiten und Anforderungen aus Gleichstellungssicht". Im Beisein von Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Angela Kolb wurden weiter die Ergebnisse des ersten Monitorings (Stichtag 31.12.2012) zur Besetzung von Führungspositionen in der Landesverwaltung vorgestellt. Außerdem nahmen die Mitglieder die Ergebnisse einer bundesweiten Länderabfrage im Auftrag der IMAG zur Kenntnis, die zum Stand von Gender Mainstreaming und zu finanziellen und anderen Anreizsystemen zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen in den Ländern gestellt worden war.

Beratung zum Gender Mainstreaming-Konzept fortgesetzt

24.1.2013: Die IMAG hat die Diskussion zum nunmehr vollständig vorliegenden Entwurf des Gender Mainstreaming-Konzept fortgesetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten zudem einen ersten Überblick über die Angaben der einzelnen Ressorts zum erstmals durchgeführten geschlechterdifferenzierten Monitoring hinsichtlich der Besetzung von gehobenen Führungspositionen in den obersten Landesbehörden und den nachgeordneten Bereichen. Stichtag der Erhebung war der 31. Dezember 2012. Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Kolb, die erneut an dem Arbeitstreffen der IMAG teilnahm, berichtete zum Auftakt der Sitzung über aktuelle Gesetzesinitiativen im Bundesrat zur Frauenquote.

1 Jahr erfolgreiche IMAG-Arbeit

21.11.2012: Nach einem Resümee der nunmehr einjährigen IMAG-Arbeit durch Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Angela Kolb stand die weitere Arbeit am Gender Mainstreaming-Konzept der Landesregierung im Mittelpunkt des Arbeitsreffens. Alle Ressorts erläuterten eigene Vorhaben, bei denen in ihren jeweiligen Häusern Gender Mainstreaming in Verwaltungsroutine überführt werden soll. Auch die Besprechung nächster Arbeitsschritte zur Umsetzung des vom Kabinett beschlossenen Konzeptes "Karrierewege von Frauen als Teil eines erfolgreichen Gender Managements in der Landesverwaltung" stand auf der Tagesordnung.

Gleichstellungsministerin Kolb zu Gast

19.9.2012: Die IMAG hat ihre Arbeit unter Beteiligung von Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Angela Kolb fortgesetzt. Im Mittelpunkt dieser Sitzung stand die detaillierte Ausarbeitung des Gender Mainstreaming-Konzeptes, welches im ersten Quartal kommenden Jahres vorliegen soll. Besprochen wurden weiterhin Arbeitsaufträge an die IMAG, die sich aus dem vom Kabinett beschlossenen Konzept "Karrierewege von Frauen" ergeben. Die IMAG-Mitglieder verständigten sich auf ein einheitliches Monitoring zu Führungspositionen in der Landesverwaltung, das zum Jahresende 2012 erstmals durchgeführt werden soll.

Konzept "Karrierewege von Frauen ..." und Mitarbeit in Begleitgremien zu EU-Strukturfonds

22.6.2012: Informationen zum Konzept "Karrierewege von Frauen als Teil eines erfolgreichen Gender Managements in der Landesverwaltung", das von der IMAG mit entwickelt und am 19. Juni 2012 vom Kabinett verabschiedet wurde, und sich daraus ergebende Aufgaben (wie das jährliche gendersensible Monitoring zur Stellenvergabe bei Führungspositionen in den Ministerien und ihren nachgeordneten Bereichen) standen u.a. auf der Tagesordnung. Zugleich informierten sich die Mitglieder über die Arbeit des Koordinierungsbüros Gender Mainstreaming im Ministerium für Justiz und Gleichstellung in den Begleitgremien zu den EU-Fonds ESF, EFRE und ELER hinsichtlich der Beachtung des Querschnittsziels "Gleichstellung von Männern und Frauen" in der aktuellen und der kommenden Förderperiode.

Diskussion über Gender Mainstreaming-Konzept

19.4.2012: Die Mitglieder der IMAG Gender Mainstreaming trafen sich am 19. April zu ihrer dritten Sitzung im Ministerium für Justiz und Gleichstellung. Ein Schwerpunkt der Diskussion war die künftige strategische Ausrichtung des Gender Mainstreaming-Konzeptes, das bis zum 1. Quartal für die Landesverwaltung fortzuschreiben ist.

Staatssekretär beim 2. IMAG-Treffen

24.2.2012: Anlässlich der 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) Gender Mainstreaming ging Staatssekretär Dr. Schmidt-Elsaeßer auf die aktuellen Aufgaben der IMAG ein: die Kabinettsvorlage "Karrierewege von Frauen als Teil eines erfolgreichen Gender-Managements in der Landesverwaltung Sachsen-Anhalts" und das "Gender Mainstreaming-Konzept der Landesregierung".

Ministerin Kolb umreißt Schwerpunkte der IMAG-Arbeit

18.11.2011: Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Angela Kolb will einen langfristigen Veränderungsprozess hin zu einem geschlechtergerechten Sachsen-Anhalt anstoßen. „Wir brauchen eine neue Programmatik, die alle gleichstellungspolitischen Akteurinnen und Akteure verbindet, in allen gesellschaftlichen Bereichen verankert ist und Frauen und Männer in den Blick nimmt", sagte sie zum Auftakt der 1. Sitzung der IMAG Gender Mainstreaming in der Legislatur 2011-2016 am 18. November 2011 in Magdeburg.

IMAG hat Arbeit aufgenommen

18. November 2011: Die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) Gender Mainstreaming hat im Ministerium für Justiz und Gleichstellung ihre Arbeit aufgenommen. Aufgabe ist zunächst eine Standortbestimmung der Gender-Mainstreaming-Arbeit in der Landesverwaltung von Sachsen-Anhalt. Zugleich sollen die nächsten Schritte für die Fortschreibung des Gender-Mainstreaming-Konzepts der Landesregierung diskutiert und festgelegt werden.  

Einen Schwerpunkt nimmt in der Diskussion der IMAG wie im künftigen Gender-Mainstreaming-Konzept das Thema „Frauen in Führungspositionen in der Landesverwaltung" ein. Hintergrund ist der Koalitionsvertrag, in dem sich die Regierungsparteien das Ziel auf die Fahnen geschrieben haben, „den Frauenanteil auf 40 Prozent in gehobenen Funktionen der Landesverwaltung und der nachgeordneten Bereiche" zu erhöhen. Die IMAG arbeitet seit 2003 gemäß ihres Kabinettsauftrages an der ressortinternen Steuerung und Koordinierung des Landeskonzeptes Gender Mainstreaming. Sie kann auf umfangreiche Erfahrungen zurückblicken. Mit der Wiederaufnahme der Arbeit wird die IMAG als ressortübergreifendes Steuerungs- und Koordinierungsgremium neu belebt.

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