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Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen"

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung informiert zum Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“: Frist zur Einreichung der Förderanfrage in Sachsen-Anhalt ist der 16. April 2020

Mit dem Bundesinvestitionsprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" will der Bund in den Jahren 2020 bis 2023 den Aus-, Um-, Neubau und Kauf sowie die Sanierung von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen fördern. Nach Inkrafttreten der Richtlinie am 18. Februar 2020 beginnt nun das Auswahlverfahren in Abstimmung mit den Ländern. 

Durch das BMFSFJ und durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben wird in Kürze ein Online-Formular bereitgestellt (Förderanfrage). Es handelt sich hierbei um ein Vorverfahren zum eigentlichen Antragsverfahren, um Antragsteller frühzeitig informieren zu können und somit Planungsklarheit herzustellen.

Sobald das Formular von den Bundesbehörden online angeboten wird, werden Sie es hier herunterladen können.

Wichtiger Hinweis

Die Förderanfrage ist beim Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt auf dem bereitgestellten Antragsformular in elektronischer Form bis zum 16. April 2020 an die E-Mail-Adresse:
Astrid.Heinrich(at)mj.sachsen-anhalt.de zu senden.

Bitte übersenden Sie zur Registrierung eine Mehrfachfertigung der Anfrage auch an die zuständige Servicestelle des Bundes:

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BaFzA)
Von-Gablenz-Str. 2 – 6
50679 Köln
E-Mail: service(at)bafza.bund.de
Internet: www.bafza.de .

Die Förderanfragen werden durch ein begleitendes Gremium bewertet. Folgende vorläufige Kriterien zur Auswahl auf der Landesebene möchten wir Ihnen als Orientierung geben:

  • Verbesserung / Herstellung des Zugangs für bisher noch nicht / nicht ausreichend erreichte Zielgruppen,
  • Erhöhter Schutzbedarf und - Erreichbarkeit / ländlicher Raum / multifunktionelle Nutzbarkeit der baulichen Anlage.

Darüber hinaus werden folgende weitere Kriterien bewertet: 

  • der Innovationsgrad des Projektes,
  • die Darstellung des Bedarfs für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen, für Frauen mit Einschränkungen, für von Gewalt betroffene / mitbetroffene Kinder und für Frauen mit Migrationshintergrund,
  • die Umsetzung / Nutzung der geförderten Maßnahme und
  • die Darstellung der Passgenauigkeit (sozialräumliche Analyse, Einbindung der Kommunen / Landkreise).

Die Entscheidung über die Vorauswahl des Landes und des Bundes wird Ihnen schriftlich durch das BaFzA mitgeteilt.