Frauentag

Frauentag 2018

Etwa 90 Gäste folgten der Einladung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung zur diesjährigen Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentags am 28.02.2018.

Die Grußworte von Ministerin Keding, der Präsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt Gabriele Brakebusch, Eva von Angern, Vorstandsvorsitzende Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Landesbeauftragten für Frauen-und Gleichstellungspolitik Dr. Blumtritt beleuchteten die Geschichte des Frauenwahlrechts, dessen 100. Geburtstag im Mittelpunkt der Veranstaltung stand.  Die Rednerinnen hoben hervor, dass Frauen in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert sind. Sie forderten auf, das Erreichte zu verteidigen und fortzuschreiben.

Dr. Uta Kletzing (Director Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V.) berichtete in ihrem Fachvortrag, wo Frauen heute stehen.

Abschließend setzten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen mit den Menschenrechten, die auch Frauenrechte sind, auseinander.

Eintreffen der Gäste
Eintreffen der Gäste
Begrüßung der Gäste durch Frau Schikor, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Naumburg
Begrüßung der Gäste durch Frau Schikor, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Naumburg
Grußworte durch die Ministerin für Justiz und Gleichstellung Anne-Marie Keding
Grußworte durch die Ministerin Anne-Marie Keding
Grußworte der Präsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt, Gabriele Brakebusch
Grußworte der Präsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt
Grußworte durch die Vorstandsvorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Eva von Angern
Grußworte durch die Vorstandsvorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. Eva von Angern
Grußworte der Landesbeauftragten für Frauen- und Gleichstellungspolitik Dr. Andrea Blumtritt
Grußworte der Landesbeauftragten für Frauen- und Gleichstellungspolitik
Fachvortrag "Mit Recht und Courage - 100 Jahre Frauenwahlrecht"
Fachvortrag "Mit Recht und Courage - 100 Jahre Frauenwahlrecht" durch Dr. Uta Kletzing
 

Frauentag 2017

Die Reformation war nicht nur Männersache. Daran haben am 1. März 2017 im Theater Eisleben Teilnehmerinnen und Teilnehmer anlässlich einer Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag erinnert. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Mutig und engagiert - Frauen der Reformation und in der Gegenwart“.

Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Gleichstellung, Anne-Marie Keding, sagte in ihrem Grußwort, die Unterstützung durch seine Ehefrau habe Martin Luther viele Lasten von den Schultern genommen. Katharina von Bora bewältigte aber nicht nur den Haushalt der Familie Luther inklusive Landgut und Brauerei, sondern sie brachte auch eigene Beiträge zur Reformation ein.

Als Frau war sie nach Luthers Tod Anfeindungen und Verleumdungen ausgesetzt; auch wurde Luthers Testament, das ihr viele Vollmachten gab, nicht anerkannt. Keding: „So wie Katharina von Bora haben sich auch andere Frauen für die Reformation eingesetzt, was aber in den Geschichtsbüchern wenn überhaupt nur am Rande erwähnt wird. Argula von Grumbach trat als erste Frau für die Reformation ein und wurde dafür an den Universitäten verspottet. An eine Gleichstellung von Mann und Frau war damals nicht zu denken. Umso mehr beeindrucken der Mut und die Entschlossenheit von Frauen wie Katharina von Bora und Argula von Grumbach, sich dem Zeitgeist entgegenzustellen und ihre Stimme zu erheben.“

Heute seien Männer und Frauen vor dem Gesetz gleich, sie hätten gleiche Rechte und Pflichten. Keding wies aber darauf hin, dass eine wirkliche Gleichberechtigung trotz aller Erfolge noch immer nicht Realität ist: „Es gibt nach wie vor Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen. Besonders im Beruf sind Frauen oft benachteiligt, nach wie vor tragen sie die Hauptlast, wenn es darum geht, Beruf und Familie zu vereinbaren. Wir haben viel erreicht, sind aber noch lange nicht am Ziel.“

Die Festveranstaltung wurde organisiert vom Ministerium für Justiz und Gleichstellung in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt, dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e. V. und der LandesArbeitsGemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Landes.

Frauentag 2017

Justizministerin Anne-Marie Keding mit links Frau Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz Dr. Angelika Klein und rechts Oberbürgermeistin der Stadt Eisleben Jutta Fischer
Ministerin Keding mit Landrätin Dr. Klein (links) und Oberbürgermeisterin Fischer (rechts)
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Festveranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Festveranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages
Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Frau Wilkmann (Justizministerium)
Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Frau Wilkmann (Justizministerium)
Musikalische Umrahmung durch die Musikschule Eisleben
Musikalische Umrahmung durch die Musikschule Eisleben
Begrüßung durch den Geschäftsführenden Intendanten des Kulturwerk Mansfeld-Südharz gGmbH Herrn Fischer
Begrüßung durch den Geschäftsführenden Intendanten des Kulturwerk Mansfeld-Südharz gGmbH Herrn Fischer
Grußworte durch die Ministerin für Justiz und Gleichstellung Anne-Marie Keding
Grußworte durch die Ministerin für Justiz und Gleichstellung Anne-Marie Keding
Grußworte an die Teilnehmerinnen durch die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz Dr. Angelika Klein
Grußworte an die Teilnehmerinnen durch die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz Dr. Angelika Klein
Begrüßung der Teilnehmerinnen durch die Oberbürgermeistin der Stadt Eisleben Jutta Fischer
Begrüßung der Teilnehmerinnen durch die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Stadt Eisleben Jutta Fischer
Fachreferat "Die Frauen der Reformation", Jutta Jahn, Kunsthistorikerin
Fachreferat "Die Frauen der Reformation", Jutta Jahn, Kunsthistorikerin
Fachreferat, Steffi Schikor, LandesArbeitsGemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Fachreferat "Frauenbewegung heute - ein Spannungsfeld", Steffi Schikor, LandesArbeitsGemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Auswertung der Workshops
Auswertung der Workshops
Ministerin Keding beim Anschlagen von Thesen die während der Workshops durch die Teilnehmerinnen erarbeitet wurden
Ministerin Keding beim Anschlagen von Thesen die während der Workshops durch die Teilnehmerinnen erarbeitet wurden

Frauentag 2016

Zum Internationalen Frauentag hat Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Professor Angela Kolb-Janssen für mehr politisches Engagement von Frauen geworben: „Politik ist viel zu wichtig, als dass wir sie nur Männern überlassen sollten“, sagte sie in Magdeburg.

"Frauen in die Kommunalpolitik!" war das Thema der Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag überschrieben, zu der das Ministerium für Justiz und Gleichstellung in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt, dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der LandesArbeitsGemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Sachsen-Anhalt nach Magdeburg eingeladen hatte. Fachvorträge und Diskussion prägten den Tag. Vorgestellt wurde hier auch ein Projekt aus Niedersachsen, bei dem Frauen über ein Jahr Kommunalpolitiker als Mentees begleiten. Viele kandidieren anschließend selbst und schaffen den Sprung in die Kommunalparlamente. Kolb-Janssen: „Kommunalpolitik bietet die Möglichkeit, auf das eigene Umfeld Einfluss zu nehmen und konkrete Ergebnisse zu erzielen.“ Dennoch gelte die leider Faustregel: je kleiner die Kommune, je ländlicher die Region, desto geringer ist der Anteil der Politikerinnen in den Gremien.

Frauentag 2016 - Fotos: Detlef Schröder

Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen
Ministerin Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen begrüßt die Gäste
Manuela Schwesig
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig grüßt per Videobotschaft
Elke Ferner
Elke Ferner, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen
Ministerin Prof. Dr. Angela Kolb- Janssen mit Staatssekretärin Elke Ferner
Brunhild Fischer
Musikalischer Beitrag von Brunhild Fischer
Eva von Angern
Eva von Angern, MdL und Vorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.
Heike Ponitka
Heike Ponitka, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg
Udo Gebhard
Udo Gebhard, Stellvertretender Vorsitzender des DGB-Bezirk Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt
Manuela Möller
Manuela Möller, Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e. V.
Gwendolin Jungblut
Gwendolin Jungblut, The LeaderShip
Cornelia Heller
Moderatorin Cornelia Heller
Rosen für die Teilnehmerinnen
Rosen für die Teilnehmerinnen

Frauentag 2015

Die diesjährige Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Stadt Halle, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt, dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. sowie der LandesArbeitsGemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Sachsen-Anhalt fand am 12.03.2015 im Stadthaus Halle statt und stand unter dem Motto "Frauen und Gesundheit - Das Recht der Frau auf Selbstbestimmung über ihren Körper". Neben Themen wie "social freezing" und "Entbindung im Spannungsfeld zwischen Wunschkaiserschnitt und natürlicher Geburt" wurde auch dem Thema "Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen" besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
In Sachsen-Anhalt liegt die Sterberate infolge Herz-Kreislauf-Erkrankungen über dem Bundesdurchschnitt. In hohem Maße ist davon auch die weibliche Bevölkerung betroffen. Die Ärzteschaft ist langsam zu der Erkenntnis gekommen, dass es Unterschiede zwischen Frauen- und Männergesundheit gibt. So wurde mittlerweile auch erkannt, dass die Symptome für einen Herzinfarkt sehr unterschiedlich zwischen den Geschlechtern ausgeprägt ist.

Frauentag 2015

Musikalische Einlage des DGB
Musikalische Einlage des DGB
Dr. Bernd Wiegand
Dr. Bernd Wiegand (Oberbürgermeister der Stadt Halle)
Eva von Angern
Frau Eva von Angern, MdL (Vorstandsvorsitzendes des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V.)
Udo Gebhardt
Herr Udo Gebhardt (Landesvorsitzender Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt)
Dr. med. Gregor Seliger
Herr Dr. med. Gregor Seliger (Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Universitätsklinikum Halle/Saale, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Prof. Dr. med. Jürgen Kleinstein
Herr Prof. Dr. med. Jürgen Kleinstein (Direktor der Universitätsklinik für Reproduktionsmedizin und Gynäkologische Endokrinologie, Universitätsklinikum Magdeburg A. ö. R.)
Gäste der Veranstaltung
Ein Blick auf die Gäste der Veranstaltung
Podiumsdiskussion von links: Uta Wilkmann, Ministerin Prof. Angela Kolb, Prof. Dr. med. Jürgen Kleinstein, Dr. med. Gregor Seliger, Christiane Behrens, Heike Witzel
Podiumsdiskussion von links: Uta Wilkmann (Abteilungsleiterin im Justizministerium), Ministerin Prof. Angela Kolb, Prof. Dr. med. Jürgen Kleinstein, Dr. med. Gregor Seliger, Christiane Behrens (Unternehmerin, AVW Sachsen-Anhalt e.V.), Heike Witzel (Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt e.V.)

Frauentag 2014

"25 Jahre Wende - Wie Frauen Sachsen-Anhalt verändert und geprägt haben": So ist die gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung, der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. zum Internationalen Frauentag überschrieben. Sie fand am Montag, 3. März 2014, im Oberlandesgericht Naumburg statt.

Frauentag 2013

Anlässlich des Internationalen Frauentages fand am 6. März 2013 im Ständehaus Merseburg eine gemeinsame Festveranstaltung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung, des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V., der LandesArbeitsGemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes Sachsen-Anhalt statt.

Frauentag 2012

Frauen-Netzwerke, die in den Regionen Sachsen-Anhalts bereits erfolgreich arbeiten, jetzt auf Landesebene zusammenzutragen und damit die Kräfte zu bündeln, dafür sprach sich Ministerin Prof. Dr. Angela Kolb bei der Festveranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages 2012 am 16. März im Anhaltischen Theater Dessau aus. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Starke Frauen gestern und heute". Gemeinsame Ausrichter waren das Ministerium für Justiz und Gleichstellung und die Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Landes.