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Fördermöglichkeiten

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung informiert zum Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“.

Bitte beachten Sie:

Frist zur Einreichung der Förderanfrage zum zweiten Termin 2020 in Sachsen-Anhalt ist der 24. Juni 2020!

Das Formular für die Förderanfrage sowie weitere Unterlagen sind bereits auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu finden oder werden in Kürze eingestellt (unter anderem die FAQ).

Sämtliche Unterlagen finden Sie über diesen Link.

Mit dem Bundesinvestitionsprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" will der Bund in den Jahren 2020 bis 2023 den Aus-, Um-, Neubau und Kauf sowie die Sanierung von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen fördern. Nach Inkrafttreten der Richtlinie am 18. Februar 2020 beginnt nun das Auswahlverfahren in Abstimmung mit den Ländern.

Durch das BMFSFJ und durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben wird ein Online-Formular bereitgestellt (Förderanfrage). Es handelt sich hierbei um ein Vorverfahren zum eigentlichen Antragsverfahren, um Antragsteller frühzeitig informieren zu können und somit Planungsklarheit herzustellen.

Wichtiger Hinweis: Die Förderanfrage ist beim Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt auf dem bereitgestellten Antragsformular in elektronischer Form

bis zum 24. Juni 2020
an Astrid.Heinrich(at)mj.sachsen-anhalt.de
einzureichen.

Bitte übersenden Sie zur Registrierung eine Mehrfachfertigung der Anfrage auch an die zuständige Servicestelle des Bundes.

Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben (BaFzA)
Von-Gablenz-Str. 2 – 6
50679 Köln
E-Mail: service(at)bafza.bund.de
Internet: www.bafza.de.

Die Förderanfragen werden durch ein begleitendes Gremium bewertet. Folgende vorläufige Kriterien zur Auswahl auf der Landesebene möchten wir Ihnen als Orientierung geben:

  • Verbesserung / Herstellung des Zugangs für bisher noch nicht / nicht ausreichend erreichte Zielgruppen,
  • Erhöhter Schutzbedarf und
  • Erreichbarkeit / ländlicher Raum / multifunktionelle Nutzbarkeit der baulichen Anlage.

Darüber hinaus werden folgende weitere Kriterien bewertet:

  • der Innovationsgrad des Projektes,
  • die Darstellung des Bedarfs für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen, für Frauen mit Einschränkungen, für von Gewalt betroffene / mitbetroffene Kinder und für Frauen mit Migrationshintergrund,
  • die Umsetzung / Nutzung der geförderten Maßnahme und
  • die Darstellung der Passgenauigkeit (sozialräumliche Analyse, Einbindung der Kommunen / Landkreise).

Die Entscheidung über die Vorauswahl des Landes und des Bundes wird Ihnen schriftlich durch das BaFzA mitgeteilt.

Bitte informieren Sie sich auch auf den Internetseiten des

Es besteht auch die Möglichkeit einer das Bundesförderprogramm ergänzenden landesseitigen Förderung der beabsichtigten Maßnahmen:

Über diesen Link finden Sie die Informationen über das Antragsverfahren zum Bundesinvestitionsprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" und die Voraussetzungen landesseitiger Ergänzungsförderung.

Landesförderung für Projekte zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung fördert Unterstützungs- und Beratungsangebote zur Anti-Gewalt-Arbeit der Frauenhäuser, Beratungsstellen für Opfer sexualisierter Gewalt, Interventionsstellen, der Landeskoordinierungsstelle sowie der Täterarbeit. Gewaltbetroffene befinden sich zunehmend in multiplen Problemlagen. Der Beratung, präventiv und nachgehend, kommt deshalb ein höherer Stellenwert zu. Ökonomische und soziale Abhängigkeiten der Betroffenen behindern dabei zunehmend die eigene Entscheidungsfähigkeit der Betroffenen, den Gewaltkreislauf zu durchbrechen.

Die bedarfsgerechte Förderung der Frauenhäuser, Beratungsstellen für Opfer sexualisierter Gewalt, Interventionsstellen und der Landeskoordinierungsstelle erfolgt auf der Grundlage der Paragraphen 23 und 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) mittels eines Zuwendungsbescheides.

Landesförderung für Projekte zur Verbesserung der Chancengleichheit

Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung fördert auf der Grundlage der Paragraphen 23 und 44 Landeshaushaltsordnung (LHO) bedarfsgerecht Frauenzentren mittels eines Zuwendungsbescheides.
Gefördert werden Frauenzentren, die frauen- und mädchenpolitische Bildungsangebote unterbreiten, bürgerschaftliches Engagement fördern, niedrigschwellige Beratung anbieten und Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit mit anderen Einrichtungen, Gremien und Institutionen betreiben.
Auf dieser Basis werden zur Zeit sieben Frauenzentren in Burg, Dessau-Roßlau, Halberstadt, Halle (Saale), Magdeburg, Wernigerode und Wolfen gefördert.

Auskunft erteilt das:

Landesverwaltungsamt – Landesjugendamt-
Referat Familie und Frauen
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)
Postfach 200256
06003 Halle (Saale)
Telefon: 0345 5141657 
Internet: https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landesjugendamt/
E-Mail: poststelle(at)lvwa.sachsen-anhalt.de