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Gleichstellungsbeauftragte

Als zentrale Akteurinnen auf dem Gebiet der Gleichstellungspolitik sind in den Verwaltungen Sachsen-Anhalts drei verschiedene Typen von Gleichstellungsbeauftragten tätig:

  • Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte auf Landesebene,
  • Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte sowie mit Gleichstellungsarbeit betraute hauptberuflich in der Verwaltung Tätige auf kommunaler Ebene und
  • Ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte.

Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Kompetenzen, ihres Status und ihrer Funktion.

Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte auf Landesebene

Gemäß § 14 Frauenfördergesetz (FrFG) des Landes Sachsen-Anhalt ist bei jeder obersten Landesbehörde mit mehr als 300 Beschäftigten im Geschäftsbereich und beim Landesverwaltungsamt eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen. Es gibt hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte in der Staatskanzlei, den Ministerien sowie im Landtag und im Landesverwaltungsamt. Im Landesrechnungshof wurde eine ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte von der Behördenleitung bestellt. Sie sind als Stabsstelle der Behördenleitung direkt nachgeordnet. Sie setzen sich ein für die Gleichstellung der weiblichen und männlichen Beschäftigten in der Verwaltung. Hierbei geht es insbesondere um die Verbesserung der beruflichen Situation und Entwicklung sowie die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer. Ihre Aufgabenschwerpunkte sind in § 15 FrFG festgelegt.

Kontaktdaten der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten

Staatskanzlei
Frau Sophie Schusterius
Hegelstraße 40 - 42
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 5676411
Fax: 0391 5676539
sophie.schusterius(at)stk.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Inneres und Sport
Frau Beate Sinz-Günzel
Halberstädter Straße 2 "am Platz des 17. Juni"
39112 Magdeburg
Telefon: 0391 5675535
Fax: 0391 5675527
beate.sinz-guenzel(at)mi.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Justiz und Gleichstellung
Frau Ulrike Sellhorn
Domplatz 2 - 4
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 5676099
Fax: 0391 5676185
Ulrike.sellhorn(at)mj.sachsen-anhalt.de

Ministerium der Finanzen
Frau Sabrina Hammer-Wille
Editharing 40
39108 Magdeburg
Telefon: 0391 5671150
Fax: 0391 5671194

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
Frau Verena Arenz
Turmschanzenstraße 25
39114 Magdeburg
Telefon: 0391 5674056
Fax: 0391 5674052
Verena.arenz(at)ms.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Bildung
Frau Marcella Mertig
Turmschanzenstraße 32
39114 Magdeburg
Telefon: 0391 5677606
Marcella.Mertig(at)min.mk.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Frau Bärbel Höhne
Hasselbachstraße 4
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 5674359
Fax: 0391 5674321
baerbel.hoehne(at)mw.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Frau Beate Frevert
Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg
Telefon: 0391 5673435
Fax: 0391 5673409
Beate.Frevert(at)mlu.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Frau Michaela Neersen
Turmschanzenstraße 30
39114 Magdeburg
Telefon: 0391 5677527
Fax: 0391 5677538
Michaela.Neersen(at)mlv.sachsen-anhalt.de

Landtag
Frau Heidi Stodtmeister
Domplatz 6 - 9
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 5601137
Fax: 0391 5601180
Heidi.Stodtmeister(at)lt.sachsen-anhalt.de

Landesrechnungshof
Frau Dorett Neumann (ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte)
Kavalierstraße 31
06844 Dessau-Roßlau
Telefon: 0340 2510143
Fax: 0340 25100
dorett.neumann(at)lrh.sachsen-anhalt.de

Landesverwaltungsamt
Frau Annett Körner
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)
Telefon: 0345 5141208
Fax: 0345 5141209
annett.koerner(at)lvwa.sachsen-anhalt.de

Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte und hauptberuflich in der Verwaltung Tätige auf kommunaler Ebene

Jede Kommune hat eine Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen. In den elf Landkreisen, den drei kreisfreien Städten Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau sowie in Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften mit mindestens 25.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind die Gleichstellungsbeauftragten hauptamtlich tätig. Dies betrifft nach den aktuellen Gebietsinformationen sechs Städte (Einheitsgemeinden) und zehn Verwaltungsgemeinschaften.

In den kleineren Verwaltungsgemeinschaften und Gemeinden unter 25.000 Einwohnerinnen und Einwohnern kümmert sich jeweils eine hauptberuflich in der Verwaltung Tätige, die von ihren sonstigen Aufgaben zu entlasten ist, um die Gleichstellungsarbeit. Dies betrifft 83 Verwaltungsgemeinschaften und 30 Einheitsgemeinden.

Intern arbeiten die Gleichstellungsbeauftragten in ihren Kommunen eng mit den Behördenleitungen und anderen Verwaltungsdienststellen zusammen. Sie sind Ansprechpartnerinnen für die Beschäftigten und initiieren und begleiten Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit in der Verwaltung. Extern agieren die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in verschiedenen gleichstellungspolitischen Handlungsfeldern und Themenbereichen und entwickeln in ihrer Kommune Maßnahmen und Projekte zur Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. Als Interessensvertreterinnen der Frauen vor Ort sind sie Ansprechperson und Beraterin für die Bürgerinnen und Bürger. Sie halten engen Kontakt zu anderen öffentlichen Einrichtungen, Institutionen, Vereinen oder Verbänden, arbeiten in Ausschüssen und Gremien und setzen sich dafür ein, die noch immer bestehende Unterrepräsentanz von Frauen in gesellschaftlichen, politischen und administrativen Entscheidungsebenen abzubauen. 

Darüber hinaus können Auskünfte zu kommunalen Gleichstellungsstellen beim Landesverwaltungsamt in Halle/Bereich Gleichstellung eingeholt werden. Telefon: 0345 514-1208.

Ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte

Neben den bestellten Gleichstellungsbeauftragten gibt es noch die ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten. Diese werden gemäß § 17 Frauenfördergesetz  in allen Landesdienststellen und –einrichtungen und in jeder Kommune gewählt. Voraussetzung dafür ist die Beschäftigung von mindestens fünf Frauen in der Dienststelle. Größeren Kommunen und Verwaltungsgemeinschaften, die bereits eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte bestellt haben, ist die Wahl von ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten freigestellt. Aufgaben und Rechte der ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten sind in § 18 Frauenfördergesetz  formuliert. Während die hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten Teil der Dienststelle sind, fungieren die ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten aufgrund ihrer Funktion eher als eine Art Interessenvertretung für die weiblichen Beschäftigten. Deshalb werden sie im Unterschied zu den hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten auch von den weiblichen Beschäftigten gewählt.