Menu
menu

Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Justizministerin Karin Schubert dankt Gyula Horn für seinen Einsatz

16.11.1999, Magdeburg – 62

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 62/99

 

Magdeburg, den 16. November 1999

 

Auszeichnung für früheren ungarischen Außenminister

 

Justizministerin Karin Schubert dankt Gyula Horn für seinen Einsatz

 

 

Magdeburg/Ilsenburg (MJ). "Eiserner Wille und Mut auch unpopuläre Reformen unbeirrt voranzutreiben ¿ das sind die Eigenschaften die Menschen wie den Politiker Gyula Horn auszeichnen", so Justizministerin Karin Schubert (SPD) anlässlich der Verleihung des Ilsenburger Heimatpreises "Die Ilsenburger Eller" an den früheren Außenminister Ungarns.

"Mit seinem Einsatz hat er sich um Europa verdient gemacht ¿ im eigenen Land, insbesondere aber auch um unser Land. Ohne Gyula Horns mutige Entscheidung, in der Nacht zum 11. September 1989 die Grenzen Ungarns nach österreich zu öffnen, wäre die Deutsche Einheit kaum denkbar gewesen", würdigt die Ministerin das Engagement Gyula Horns.

 

Der früherere Außenminister Ungarns wird am morgigen Mittwoch, 17. November 1999 in der Ilsenburger Schloßkirche mit dem Heimatpreis "Die Ilsenburger Eller" ausgezeichnet. Der Verein "Ilsenburger Heimatpreis", der sich 1995 gegründet hat, ehrt mit seiner Auszeichnung Personen, die sich um ihre Heimat verdient gemacht haben. Nach dem früheren deutschen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der 1997 den Preis verliehen bekommen hat und heute Ehrenmitglied des Vereins ist, wird in diesem Jahr mit Gyula Horn erneut ein herausragender Politiker in der Harzstadt geehrt.

 

Der frühere Außenminister Ungarns hat sich um sein Land verdient gemacht, indem er sich konsequent für Reformen eingesetzt hat. Dies galt insbesondere auch für die politische öffnung im Hinblick auf die Europäische Union. Am 27. Juni 1989 durchschnitt Horn gemeinsam mit dem österreichischen Außenminister Alois Moik den Stacheldraht an der Westgrenze Ungarns. Schon bald sollte sich zeigen, welche weitreichenden Folgen dieses Handeln auch für Deutschland haben sollte: Tausende ausreisewillige DDR-Bürger besetzten die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Budapest und warteten auf eine Entscheidung der ungarischen Regierung. "Damals hat Gyula Horn sein Herz sprechen lassen und öffnete trotz politischer und enger wirtschaftlicher Verpflichtungen gegenüber der DDR die Grenzen von Ungarn nach österreich", so Ministerin Schubert. "Damit hat er die politische Wende im Osten Europas ermöglicht", würdigt Karin Schubert den früheren Außenminister.

 

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zu der Preisverleihung am

Mittwoch, 17. November 1999

um 18 Uhr

in der Schloßkirche in Ilsenburg.

 

 

Rufen Sie mich bei Nachfragen bitte an:

Marion van der Kraats, Telefon: 0391 ¿ 567 4134

 

 

 

Impressum:

Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Wilhelm-Höpfner-Ring 6

39116 Magdeburg

Tel: (0391) 567-4134

Fax: (0391) 567-4225

Mail: presse@mj.lsa-net.de

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Landesregierung