Menu
menu

Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Sitzung des Bundesrates - Keding: Klares Signal an ?Raser-Szene?

22.09.2017, Magdeburg – 51

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

Normal

0

 

 

 

 

 

 

 

21

 

 

false

false

false

 

DE

X-NONE

X-NONE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Magdeburg (MJ). Künftig soll die

Veranstaltung von verbotenen Kraftfahrzeugrennen im öffentlichen Verkehrsraum

sowie die Teilnahme an solchen Rennen unter Strafe gestellt werden. Einen heute

im Bundesrat behandelten entsprechenden Gesetzesbeschluss des Bundestages hat

Sachsen-Anhalts Justizministerin Anne-Marie Keding begrüßt:

 

 

 

?Die

Häufung dieser Fälle führt deutlich vor Augen, dass die lange funktionierende

Sanktionierung solcher ?Raser? durch relativ hohe Bußgelder offenbar ihre

abschreckende Wirkung auf Nachahmungstäter eingebüßt hat.

 

 

 

Hieraus

folgte angesichts der akuten Gefährdungen für die Allgemeinheit ein dringender

Handlungsaufruf an den Gesetzgeber. Es ist erfreulich, dass das auf Initiative

der Länder Nordrhein-Westfalen und Hessen ? denen für die geleistete Vorarbeit

hier ausdrücklich gedankt wird ? eingeleitete und von den Justizministerinnen

und Justizministern der Länder auf Ihrer Frühjahrskonferenz im Juni 2017

ausdrücklich begrüßte Vorhaben noch in der laufenden 18. Legislaturperiode des

Deutschen Bundestages zur Annahme des vorliegenden Gesetzentwurfs geführt hat.?

 

 

 

Keding

führt weiter dazu aus: ?Mit dem neu geschaffenen Straftatbestand des § 315d

StGB wird ein klares Signal an die bundesweite ?Raser-Szene? gesendet, dass es

sich bei Kraftprotzereien am Steuer von Fahrzeugen eben nicht um

Kavaliersdelikte, sondern um gefährliche Straftaten handelt, bei denen nicht

zuletzt die Teilnehmer selbst schwerste Schäden erleiden können, was diese doch

allzu gerne ausblenden.?

 

Hintergrund:

 

 

 

Das

am 29.06.2017 vom Deutschen Bundestag beschlossene Gesetz sieht in Artikel 1

eine umfassende Änderung des Strafgesetzbuches (StGB) hinsichtlich der

Regelungen zur Strafbarkeit illegaler Kraftfahrzeugrennen im Straßenverkehr

vor. Dazu wird das StGB um § 315d ?Verbotene Kraftfahrzeugrennen? und § 315f

?Einziehung? erweitert. In diesem Zuge erfolgt eine entsprechende Anpassung des

§ 69 Absatz 2 StGB (Erweiterung des Kataloges der Regelbeispiele). Hierdurch

sollen Veranstalter und Teilnehmer illegaler Kraftfahrzeugrennen künftig

längerfristig oder dauerhaft an Wiederholungstaten gehindert werden. In Artikel

2 bis 4 des Gesetzes werden entsprechende Änderungen der Fahrerlaubnis-Verordnung,

der Bußgeldkatalog-Verordnung und der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)

vorgenommen. Das Gesetz soll am Tag nach der Verkündung in Kraft treten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Normal

0

 

 

21

 

 

false

false

false

 

DE

X-NONE

X-NONE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MicrosoftInternetExplorer4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Landesregierung