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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Vorträge im Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen - Die Justiz im Nationalsozialismus und die Region Bitterfeld-Wolfen: Strukturen-Strafverfahren-Einzelschicksale

21.09.2017, Magdeburg – 50

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Bitterfeld-Wolfen (MJ). Im Rahmen des

Begleitprogramms zur Ausstellung ?Justiz im Nationalsozialismus. Über

Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes? gibt es im Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen

zwei Vorträge, die sich speziell mit der Region Bitterfeld beschäftigen.

 

 

 

Die Justiz im Nationalsozialismus und die Region Bitterfeld-Wolfen:

Strukturen-Strafverfahren-Einzelschicksale

 

 ist das Thema der

Historiker Dr. Daniel Bohse (Magdeburg) und Michael Viebig (Halle), die am

 

 Dienstag,

26. September 2017, 17:00 Uhrim

Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen, Lindenstr. 9

 

vortragen

werden.

 

In

seinem Vortrag stellt Daniel Bohse einige Verfahren vor, in denen das Amtsgericht

Bitterfeld in der Zeit des Nationalsozialismus gegen Menschen aus der Region

verhandelte. Diese betrafen nicht nur erklärte Gegner des NS-Regimes, sondern

vor allem Menschen, die als unangepasst galten oder gegen eine der zahlreichen

nach Kriegsbeginn erlassenen Verordnungen verstoßen hatten. 

 

Michael

Viebig legt den Fokus in seinem Vortrag auf Prozesse des Sondergerichts Halle

gegen Fremd- und Zwangsarbeiter, die in Bitterfeld und Umgebung zu Tausenden in

Lagern untergebracht waren und vor allem für die I.G. Farben und die Reichsbahn

tätig waren. In diesem Zusammenhang verhandelte das Gericht auch gegen ein

Ehepaar, das im Lager ?Marie? in Bitterfeld ein Bordell betrieb. Der Vortrag

zeigt, wie die politisch motivierte Rechtsprechung des Sondergerichts der

Stabilisierung der ?Heimatfront? dienen sollte.

 

Dr.

Daniel Bohse, Jahrgang 1974, ist Leiter der Gedenkstätte Moritzplatz in

Magdeburg. Seit 2008 ist er außerdem Mitgestalter des Ausstellungsprojektes zur

Justiz im Nationalsozialismus auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes

Sachsen-Anhalt. Michael Viebig, Jahrgang 1960, Historiker und Leiter der Gedenkstätte

ROTER OCHSE Halle (Saale), ist wissenschaftlicher Leiter des Projektes.

 

Die

Vorträge sind Teil der Wanderausstellung zur NS-Justiz auf dem Territorium des

heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Die Ausstellung setzt sich auch mit der Justizgeschichte in Bitterfeld und der Region

auseinander und ist im früheren Gerichtsgefängnis hinter dem Amtsgericht noch

bis zum 19. Oktober

jeweils Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 15 Uhr, Dienstag von 9 bis 17

Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr besichtigt werden.  Auf Grund der Besonderheiten des

Ausstellungsgebäudes muss der Besuch angemeldet werden. Voranmeldungen für

Gruppen sind unter 03493 - 3640 und ag-btf@justiz.sachsen-anhalt.de möglich.

 

Nähere Informationen

unter www.mj.sachsen-anhalt.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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