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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

Über diesen Link können Sie in der Presse-Suchmaschine nach Pressemitteilungen suchen.

Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

25 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenhäuser in Sachsen-Anhalt - Schutz für 12.400 Frauen und 10.500 Kinder

13.09.2017, Magdeburg – 47

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

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Magdeburg (MJ). In den vergangenen 25

Jahren haben in Sachsen-Anhalt 12.400 Frauen mit 10.500 Kindern Schutz in

Frauenhäusern gefunden. Anlässlich einer Veranstaltung zum 25jährigen Bestehen

der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenhäuser in Sachsen-Anhalt am Mittwoch in

Magdeburg sagte Justiz- und Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding, die

Tätigkeit der Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser sei unentbehrlich. Keding

weiter: ?Frauen sind von häuslicher Gewalt weit mehr bedroht als durch andere

Gewaltdelikte. Seit 2006 ist die Zahl schutzsuchender Frauen nahezu konstant,

obwohl die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt rückläufig ist. Machen wir uns nichts

vor: Häusliche Gewalt ist leider kein seltenes Ereignis.

 

 

 

Es

ist Aufgabe der Gesellschaft, den Frauen und ihren oft traumatisierten Kindern

Schutzräume und Beratung zu bieten. Wir werden in Sachsen-Anhalt diese Beratung

ausbauen. Wir wollen noch in diesem Jahr ein Modellprojekt starten, in dem mobile

Teams Frauen und Kinder mit Gewalterfahrung psychosozial betreuen. Das Geld

dafür ? 110.000 Euro jeweils für 2017 und 2018 ? steht jetzt bereit.?

 

Keding

bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser für ihre fachlich

kompetente Arbeit und ihren Einsatz. Sie trügen dazu bei, dass die betroffenen

Frauen und ihre Kinder eine Chance auf Ausbruch aus dem Gewaltkreislauf

bekämen.

 

 

 

Die

Frauenhäuser verzeichnen eine steigende Zahl von Migrantinnen. Waren es 2015 noch

119 Frauen mit Migrationshintergrund, stieg ihre Zahl 2016 auf 165.

 

 

 

In

Sachsen-Anhalt gibt es ein flächendeckendes Netz an Frauenhäusern, in jeder

kreisfreien Stadt und jedem Landeskreis gibt es mindestens ein Frauenhaus. In

den Frauenhäusern wird grundsätzlich die Aufnahme von Frauen mit und ohne

Kinder rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr gewährleistet.

 

 

 

Das

Land fördert die 19 Frauenhäuser und deren acht ambulante Beratungsstellen in

diesem Jahr mit rund 1.9 Millionen Euro, im kommenden Jahr werden es 2

Millionen Euro sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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