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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
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Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Bekämpfung von Kriminalität - Justizministerin Karin Schubert initiiert Projekt: Jugendliche restaurieren in Halberstadt eine Kirche

25.05.2000, Magdeburg – 33

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 33/00

 

Magdeburg, den 25. Mai 2000

 

 

Bekämpfung von Kriminalität - Justizministerin Karin Schubert initiiert Projekt: Jugendliche restaurieren in Halberstadt eine Kirche

 

Magdeburg/ Halberstadt. (MJ) Das Land Sachsen-Anhalt richtet 2001 das Deutsch-französisch-polnische Jugendbegegnungsprojekt "Jugendcamp 2001" aus. Initiiert worden ist das Projekt, dessen Ziel die Bekämpfung von Jugendkriminalität ist, von der Justizministerin des Landes, Karin Schubert (SPD). "Jugendkriminalität darf nicht als isoliertes Problem, sondern muss in seinem gesellschaftlichen Zusammenhang gesehen werden. Insofern ist es auch eine Aufgabe der Justiz im präventiven Bereich zu arbeiten. Wir müssen die Jugendlichen erreichen, bevor sie in die Kriminalität abrutschen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten", so die Ministerin heute anlässlich der Vorstellung des Projektes vor dem Französischen Senat in Paris.

Vor diesem Hintergrund wird 2001 in Sachsen-Anhalt ein Projekt mit Jugendlichen aus Frankreich, Polen und Sachsen-Anhalt im Alter von 16 bis 25 Jahren, die entweder bereits straffällig geworden oder sozial benachteiligt sind, starten. Gemeinsam werden sie für drei Wochen in Halberstadt das Burchardi-Kloster renovieren und einen Teil der Klosteranlage zu einem Jugendcafé umgestalten. "Ziel dieses Projekts ist, den Jugendlichen zu zeigen, dass sie ein Teil der Gesellschaft sind und dass ihre Tätigkeit für die Gesellschaft wertvoll ist und von ihr honoriert wird", erklärt die Justizministerin. "Wir müssen Jugendliche ernst nehmen und ihnen das Gefühl vermitteln, einen Platz in der Erwachsenenwelt zu haben. Damit ermutigen wir sie, Anerkennung und Bestätigung in einer sinnvollen Freizeitgestaltung zu finden, anstatt diese innerhalb von Cliquen durch die Begehung von Straftaten zu suchen", ist Karin Schubert überzeugt.

Die Idee für das "Jugendcamp 2001" ist bei den Treffen der deutsch-französischen Freundschaftsgruppe des Bundesrates, dessen Mitglied die Ministerin ist, und des französischen Senats entstanden. Die Mitglieder arbeiten seit 1998 an Möglichkeiten, Jugendkriminalität grenzüberschreitend zu begegnen. "Hierbei gilt es, neue Wege zu beschreiten", erklärt Karin Schubert. "Insbesondere junge Menschen, die keinen Zugang zu Vereinen oder anderen organisierten Freizeitaktivitäten gefunden haben, sollen an sportliche, musische oder andere kulturelle Angebote herangeführt werden." Diese Chance birgt das "Jugendcamp 2001": Neben der Renovierung des Burchardi-Klosters in Halberstadt ist ein umfangreiches Ausflugs- und Besichtigungsprogramm vorgesehen, dass die Teilnehmer an Land, Leute und Traditionen heranführen und einen Beitrag gegen Ausländerhass leisten soll.

Mit der Planung und Ausführung des Projektes ist die "Auslandgesellschaft Sachsen-Anhalt", die von der Landesregierung unterstützt wird und ihren Sitz in Magdeburg hat, beauftragt worden. Sie ist ein Zusammenschluss zahlreicher Freundschaftsgesellschaften des Landes, Mitglieder sind unter anderem die Deutsch-Französische Gesellschaft und der Landesverband Sachsen-Anhalt der Europa-Union. Inzwischen sind 13 Gesellschaften und Vereine in der Auslandgesellschaft zusammengeschlossen, die auch das jährlich stattfindende "Europacamp" organisiert. An der Planung des "Jugendcamp 2001" sind ferner die Deutsch-Polnische Gesellschaft, das Deutsch-Französische Jugendwerk und das Deutsch-Polnische Jugendwerk beteiligt.

 

Dem "Jugendcamp 2001" in Halberstadt sollen in den kommenden Jahren entsprechende Projekte in Frankreich und Polen folgen. Die Details für das bevorstehende Begegnungsprojekt in Sachsen-Anhalt stellt Justizministerin Schubert heute dem Französischen Senat in Paris vor.

 

 

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