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Pressestelle des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung (MJ)

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die Pressestelle) ist zentraler Anlaufpunkt für alle Anfragen, die sich aus der Ressortzuständigkeit des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt (MJ) ergeben.

Pressesprecher ist Herr Detlef Thiel
Telefon: 0391 5676235

Die Pressestelle erreichen Sie auch unter
Telefon: 0391 5676234 (Frau Schrott)
Telefon: 0391 5676230 (Herr Vormbrocke)
Telefax: 0391 5676187
E-Mail: presse(at)mj.sachsen-anhalt.de

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Bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften sind eigene Pressestellen eingerichtet. Über diesen Link gelangen Sie zum Pressesprecherverzeichnis der Justiz.

Pressemitteilungen des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Selbsttötung eines Gefangenen

26.03.2000, Magdeburg – 18

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung

 

 

 

Ministerium der Justiz - Pressemitteilung Nr.: 18/00

 

Magdeburg, den 26. März 2000

 

 

Selbsttötung eines Gefangenen

 

Magdeburg/ Naumburg (MJ). Ein 43-Jähriger hat sich heute Morgen in einem Lagerraum im Küchenbereich der Justizvollzugsanstalt (JVA) Naumburg getötet. Er hat sich heute Morgen gegen 10 Uhr mit einer Nylonschnur stranguliert.

Zu der Selbsttötung hatte sich der Gefangene offensichtlich entschlossen, nachdem er wohl selbst erkannt hatte, dass er sich in eine aussichtslose Situation manövriert hatte: Rund eine Stunde zuvor hatte der Mann, der in der Küche gearbeitet hat, eine Bedienstete überwältigt, als Geisel genommen und gefesselt. Der Bediensteten gelang es jedoch im Gespräch, den Gefangenen zu beruhigen. Dies führte offensichtlich dazu, dass der wegen Mordes Verurteilte erkannte, dass ihm aufgrund der erneuten Straftat eine weitere Freiheitsstrafe drohen würde. Er ließ von seinem Opfer ab und verschwand in einem Nebenraum. Dort nahm er sich das Leben.

Die Bedienstete befand sich zu dem Zeitpunkt immer noch in dem verbarrikadierten Lagerraum. Ihr gelang es erst nach einigen Minuten sich zu befreien und Alarm auszulösen.

Der sofort herbeigerufene Arzt konnte nur noch den Tod des Gefangenen feststellen. Polizei und Staatsanwaltschaft sind sofort informiert worden und haben die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Die Ermittlungen dauern noch an.

Der 43-Jährige verbüßte seit dem 30. Januar 1997 eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren wegen Mordes. Bislang war sein Verhalten in der JVA Naumburg völlig unauffällig.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine weiteren Angaben zu der Person des Gefangenen und der Bediensteten machen können.

 

Zu Ihrer Information: In den Anstalten Sachsen-Anhalts sind zurzeit (Stand: 16. März 2000) insgesamt 2.382 Menschen inhaftiert. In der JVA Naumburg sitzen derzeit 264 Gefangene ein.

 

 

 

Rufen Sie mich bei Nachfragen bitte an:

Marion van der Kraats, Telefon: 0391 ¿ 567 4134

 

Impressum:

Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Wilhelm-Höpfner-Ring 6

39116 Magdeburg

Tel: (0391) 567-4134

Fax: (0391) 567-4225

Mail: presse@mj.lsa-net.de

 

 

Impressum:Ministerium für Justiz und Gleichstellungdes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleDomplatz 2 - 439104 MagdeburgTel:   0391 567-6235Fax:  0391 567-6187Mail:  presse@mj.sachsen-anhalt.deWeb: www.mj.sachsen-anhalt.de

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